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WebKit für Linux-Geräte und Haiku

Neue Portierungen in Arbeit. Apples HTML-Rendering-Engine wird derzeit für zwei weitere Projekte verwendet. Der Origyn Web Browser ist eine Open-Source-Anwendung die auf mobilen Linux-Geräten laufen soll. Zudem wird WebKit gerade auf den freien BeOS-Nachfolger Haiku portiert.
/ Julius Stiebert
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Der Origyn Web Browser wird von der französischen Firma Pleyo entwickelt und ist speziell für Geräte wie Set-Top-Boxen, Mobiltelefone und Ähnliches gedacht, die mit Linux laufen. Als Basis wird WebKit verwendet, da dies nach Ansicht von Pleyo mittlerweile die Referenz-Rendering-Engine ist.

Als Entwicklungsumgebung(öffnet im neuen Fenster) kommt ein Gentoo-Linux zum Einsatz, mit dem sich der Browser sehr einfach anpassen lassen soll. Nach Angaben des Anbieters wurde der Browser bereits auf verschiedene Geräte für Kunden portiert und außerdem ein Port für Nokias N800 veröffentlicht. Wie dieser installiert wird, ist auf der Projektseite(öffnet im neuen Fenster) erklärt. Hier steht auch der unter der BSD-Lizenz freigegebene Quelltext zum Download bereit.

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Zudem wird die Rendering-Engine WebKit gerade auf Haiku(öffnet im neuen Fenster) portiert. Damit stünde Apples Browser-Grundlage auch für den freien Nachbau der letzten veröffentlichten BeOS-Version bereit und könnte dort in Browsern verwendet werden. Geplant ist, die Portierung der Engine bis zum 30. September 2007 abzuschließen(öffnet im neuen Fenster) .

Ursprünglich spaltete Apple WebKit von KHTML ab, der Rendering-Engine der Linux- und Unix-Desktop-Umgebung KDE. Mittlerweile hat sich auch das KDE-Projekt entschlossen, die zusätzlichen Funktionen aus KHTML in WebKit zu übertragen und künftig dann selbst den einstigen Fork einzusetzen .


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