Abo
  • Services:

Österreich: Abgeordneter will Straffreiheit für Filesharing

"Musikindustrie will offenbar zurück ins Mittelalter"

Im Anschluss an eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "P2P-Tauschbörsen - wie eine Lobby pauschal eine Generation kriminalisiert" in Wien hat der österreichische Landtagsabgeordnete Siegi Lindenmayr gefordert, "das Downloaden für den Privatgebrauch [müsse] unverändert straffrei bleiben".

Artikel veröffentlicht am ,

Am 31. Juli veranstaltete der Bürgerrechtsverein quintessenz im Wiener Museumsquartier eine Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der Musiknutzung und der Kriminalisierung durch die Musikindustrie. In einem Vortrag informierte die Anwältin und Datenschützerin Birke Schönknecht unter anderem über die rechtlichen Entwicklungen und die realen Gefahren beim Filesharing im Internet. In Anschluss an den Vortrag fand eine Diskussion statt.

Stellenmarkt
  1. Die Haftpflichtkasse VVaG, Roßdorf
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Ausgelöst durch die Veranstaltung, ist der österreichische Landtagsabgeordnete Siegi Lindenmayr (SPÖ) in die Offensive gegangen und hat in Österreich Straffreiheit für Filesharing gefordert. In einer Pressemitteilung erklärte er: "Filesharing von Musikdateien über das Internet ist juristisch nach wie vor weder Verbrechen noch Raub, wie es uns fälschlicherweise in drastischen Werbespots vorgemacht wird."

Er warf der Musikindustrie eine rückwärts gewandte Haltung vor: "In der Zeit vor Erfindung des Buchdruckes wurden Bücher in Handarbeit von Geistlichen kopiert, ein Mönch kam im Laufe seines Lebens auf maximal 15 Bücher. Diese für Verleger goldenen Zeiten wünscht sich offenbar die Musikindustrie zurück, wenn man sich die aktuellen psychologischen Abschreckungskampagnen vor Augen führt". Die tatsächliche Rechtslage sähe jedoch so aus, dass "interessanterweise in Österreich höhere Strafen wegen Verleumdung verhängt werden könnten als gegen Verstöße gegen das Urheberrecht."

Gerade auch im Hinblick auf die von der EU im April beschlossene Richtlinie zur verbesserten Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum (IPRED2) forderte Lindenmayr: "Das Downloaden für den Privatgebrauch muss unverändert straffrei bleiben, die Musikindustrie soll ihr Managementversagen der letzten Jahre und das lange Verschlafen moderner Technologien nicht am Rücken ihrer eigenen Konsumenten abreagieren". [Robert A. Gehring]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 104,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Rabatt bei...
  2. (u. a. HTC U Ultra für 199€ statt 249,95€ im Vergleich)
  3. 239,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Rabatt bei...

Maddddin 04. Aug 2007

Ja suppaa :))))

Ösi 02. Aug 2007

Geh bitte, is das peinlich. Ich bin auch aus Österreich. Und geht's dir jetzt besser?

Max Mustermann 02. Aug 2007

Jahre lang haben sie uns wie Milchküche gemolken, mit ihrer Teuren und oft genug gekavert...

Peter Kleber 02. Aug 2007

Vielen Dank :)

aut 02. Aug 2007

troll troll dich....


Folgen Sie uns
       


Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test

Das Honor 10 unterbietet den Preis des Oneplus 6 und bietet dafür ebenfalls eine leistungsfähige Ausstattung.

Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /