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HorstBox für Endanwender (Update)

Telefonanlage und DSL-Router in einem

Mit der neuen "HorstBox Consumer" bringt D-Link eine Version des HorstBox-Routers auf den Markt, die auch für private Nutzer und kleinere Unternehmen interessant sein soll. Neben einer Festnetztelefonanlage unterstützt die HorstBox ADSL und ADSL2+ für den Internetzugang.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

HorstBox
HorstBox
Mit rund 450,- Euro ist die klassische HorstBox deutlich teurer als handelsübliche Router, bringt dafür aber auch weitere Funktionen mit, um sich für den Unternehmenseinsatz zu qualifizieren. So läuft darauf ein Linux-Betriebssystem, für das dank der verfügbaren Entwicklungsumgebung eigene Anwendungen erstellt werden können.

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Die neue HorstBox hingegen richtet sich speziell an Endanwender, soll aber ebenso kleinen und mittelständischen Unternehmen genügen. Dabei lässt sich das Gerät an einen Analog- oder ISDN-Telefonanschluss hängen und bietet dann intern einen ISDN- und zwei Analogports. Dabei werden 10 MSNs sowie 10 SIP-Rufnummern unterstützt. Letztere können in Verbindung mit der integrierten VoIP-Telefonanlage verwendet werden - funktionieren soll dies mit "allen gängigen SIP-Providern". Beim Telefonbetrieb sind sowohl Funktionen wie Halten, Makeln und Weiterleiten möglich wie Einstellungen zur Unterdrückung der Rufnummer und Ähnliches.

Die Verbindung mit der HorstBox wird wahlweise über einen von vier Ethernetschnittstellen oder per WLAN mit maximal 54 Mbit/s hergestellt. Über die zwei integrierten USB-2.0-Schnittstellen lassen sich darüber hinaus auch Drucker und Festplatten an die HorstBox hängen und stehen dann im Netzwerk zur Verfügung.

Die Konfiguration des Routers mit eingebautem ADSL- und ADSL2+-Modem erfolgt über eine Web-Oberfläche, über die sich auch Dienste wie Quality of Service und damit Bandbreitenmanagement einstellen lassen. Eine Firewall ist ebenfalls integriert und für den WLAN-Betrieb werden verschiedene Verschlüsselungsmethoden inklusive WPA2 unterstützt.

Die neue HorstBox kostet rund 200,- Euro und soll ab dem 20. August 2007 erhältlich sein. D-Link positioniert die HorstBox damit wesentlich deutlicher gegen AVMs Fritzbox, als noch die HorstBox Professional. Bei dem neuen Modell kommt wohl wie bei der alten HorstBox Linux als Betriebssystem zum Einsatz. Über den genauen Umfang speziell auch in Hinblick die Telefonanlagen-Software ist jedoch noch nichts bekannt - die HorstBox Professional setzt auf die Open-Source-Software Asterisk.

Nachtrag vom 1. August 2007 um 17:20 Uhr:
Der Quelltext des auf der HorstBox laufenden Linux-Systems soll von D-Link noch veröffentlicht werden. Allerdings kommen auf der Consumer-Variante des Gerätes teilweise proprietäre Komponenten zum Einsatz, so dass es keine komplett freie Entwicklungsumgebung geben wird.



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Reinsch 13. Apr 2008

keine Probleme mit der Horstbox

vergeben 02. Aug 2007

Du hast vollkommen recht. Diese Überlegungen gibt es aber nicht erst seit der Diskussion...

Wolf Rüdischer 02. Aug 2007

WOLF RÜDIGER BOX!!!!

Hummelflug 02. Aug 2007

Auf der Fritzbox läuft ebenso Linux, die interessanten Teile sind jedoch...

Ben Zinimblut 02. Aug 2007

Wenn AVM es endlich schafft, einen vernünfigen DSL-Modem-Teil zu bauen, OK. Bislang waren...


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