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Studie: Laserdrucker durch Partikel gesundheitsschädlich

Australische Untersuchung wählt anderen Ansatz als bisherige Studien. Eine von der US-amerikanischen "Chemical Society" gestützte Studie aus Australien kommt zu dem Ergebnis, dass Laserdrucker doch Gesundheitsgefahren mit sich bringen können. Die Untersuchung widerspricht damit dem bisherigen Stand der Wissenschaft, konzentriert sich aber auch auf einen bisher kaum untersuchten Aspekt.
/ Nico Ernst
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Die seit Jahrzehnten anhaltende Diskussion um die möglichen Gesundheitsgefahren durch Laserdrucker drehte sich vor allem um die direkten Emissionen von Schadstoffen, wie beispielsweise Ozon. So kam erst Anfang 2007 die deutsche Bundesregierung nach einer einjährigen Studie zum Ergebnis , dass von Laserdruckern prinzipiell keine allgemeine Gefahr ausgehe.

In Australien kamen Forscher nun zu einem anderen Resultat, indem sie sich auf die Feinstaub-Emissionen konzentrierten. Feinstaub gilt durch die Einlagerung in die Lunge als schwer gesundheitsgefährdend. Die Wissenschaftler maßen dabei den Partikel-Ausstoß von 62 Geräten und stuften ihn bei 17 davon als bedenklich ein – einer der Drucker soll sogar so viele Teilchen ausgestoßen haben wie eine brennende Zigarette. Das gilt aber nicht für alle Geräte: 37 Modelle sollen die Luftqualität nicht nennenswert beeinträchtigt haben. Untersucht wurden Drucker von Canon, HP, Ricoh und Toshiba, eine öffentliche Liste der genauen Modelle liegt noch nicht vor.

Nachtrag vom 3. August 2007, 18:20 Uhr:
Mittlerweile ist die Liste der getesteten Laserdrucker(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht worden.


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