Angetestet: Blackberry 8310 alias Curve

Blackberry 8310
Blackberry 8310
Der Handheld unterstützt den BlackBerry-Push-E-Mail-Dienst, bei dem eintreffende E-Mails automatisch auf dem Display des Geräts angezeigt werden. Die Erstellung eines Kontos ist unkompliziert, die wichtigsten und auch ein paar unbekannte Provider sind bereits hinterlegt, so dass der Nutzer nur noch den Provider auswählen und seine Zugangsdaten eingeben muss. Das System ermöglicht es, E-Mail-Anhänge herunterzuladen und in allen gängigen Formaten wie Microsoft Word, Excel, PowerPoint, Adobe PDF sowie Bilddateien der Formate JPEG, BMP und TIFF zu öffnen. Allerdings lassen sich die Dokumente auf dem 8310 nicht bearbeiten.

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Testfoto
Testfoto
Die 2-Megapixel-Kamera mit 5fachem Digitalzoom und LED-Beleuchtung für schwache Lichtverhältnisse lässt sich über einen Knopf an der rechten Seite des Gerätes aktivieren - in etwa zwei Sekunden ist sie startbereit. Die Bildqualität lässt jedoch zu wünschen übrig. Wie die meisten in Smartphones verbauten Kameras ist sie auflösungsschwach, so dass die Bilder zu einem milchigen Einheitsbrei ohne Detailzeichnung verschwimmen. Das Grün gibt die Kamera gut wieder, braune Farbtöne zeigen dagegen eine Tendenz ins Magentafarbene. Zudem hat das Testgerät eine dezentrierte Linse, die Bilder entstehen lässt, die links scharf und rechts unscharf sind. Praktisch: Aufgenommene Bilder lassen sich direkt nach der Aufnahme als MMS, E-Mail oder über den BlackBerry-Messenger verschicken.

Neben der Kamera findet sich auch ein Media-Player an Bord. Der Mediaplayer erlaubt es, Videos als MPEG4-, H263 oder WMA-Filme zu betrachten und MP3-Musikdateien in den Formaten MP3, MIDI, AMR-NB, AAC/AAC+/eAAC+ und WMA abzuspielen. Für die ersten 5.000 verkauften Geräte verspricht Vodafone zusätzlich vorinstallierte 100 Songs (u.a. Abba) und 20 Videos des Labels Universal.

Der 64 Megabyte große interne Speicher lässt sich für sämtliche Musik-, Foto- und Videodaten durch Micro-SD-Speicherkarten auf bis zu 4 GByte erweitern.

Das BlackBerry Curve 8310 ist als Quadband-GSM-Gerät ausgelegt, das fast überall auf der Welt auf Empfang bleibt. Zur Kommunikation mit anderen Geräten stehen eine USB- und eine Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung. Der Akku soll laut Research in Motion bis zu 4 Stunden im Gespräch und 17 Tage im Standby durchhalten.

Die Sprachqualität ist mittelmäßig, die Lautstärke tendenziell eher einen Tick zu leise. So klingt die Stimme von Festnetz zu Handy sehr scheppernd, teilweise kommen die Worte auf dem Smartphone zerhackt an. Von Handy zu Smartphone ist der Klang weniger metallisch, dafür stark nasal, auch hier werden hie und da Silben verschluckt. Die integrierte Freisprecheinrichtung ist praxistauglich, allerdings muss der Gesprächspartner manchmal mit einem Echo leben. Reden beide Partner gleichzeitig drauf los, kommt es zu Aussetzern, die Gegenseite hört hier teilweise nicht alles.

Fazit

Vodafone und RIM haben dem 8310 alias Curve neben einer QWERTZ-Tastatur umfangreiche Software spendiert. Besonders praktisch ist das eingebaute GPS-Modul. Dennoch lässt das Mobiltelefon wichtige Funktionen wie WLAN und UMTS/HSDPA vermissen.

Der BlackBerry Curve 8310 soll bei Vodafone ab sofort für 99,90 Euro zu haben sein, wenn der Nutzer das Business KombiPaket Zuhause 240 für 54,95 Euro pro Monat kauft. Bis Ende Oktober wird es den Curve 8310 exklusiv bei Vodafone geben.

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 Angetestet: Blackberry 8310 alias Curve
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Flying Circus 19. Sep 2007

ACK. Außerdem wäre erwähnenswert, daß das Abrufen von Mails z.B. von GMX in der Tat kein...

HoLyMuFf 19. Sep 2007

Also ich denke, dass ich als Mitarbeiter von vodafone recht firm mit diesem Thema bin...

k23 04. Aug 2007

Echt nett. Das ist genau das, worauf die Welt wartet! Nur schade, dass ich gerade nicht...

Anonymer Nutzer 01. Aug 2007

Na, die haben den nur "an" getestet. "Aus" war der doof. Duke.

jonathan 01. Aug 2007

Selbe Form, selbe Tasten, sogar an der Seite die Schalter eine ziemlich exakte Kopie...



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