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Sicherheitslücke in Xpdf entdeckt

Weitere Programme von Fehler betroffen. Der freie PDF-Betrachter Xpdf enthält eine kritische Sicherheitslücke, durch die Angreifer Programmcode auf einem System ausführen können. Da andere Projekte den Xpdf-Code nutzen, sind beispielsweise auch KDE und CUPS von dem Fehler betroffen.
/ Julius Stiebert
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Der Fehler steckt in der Funktion "StreamPredictor::StreamPredictor()" in der Datei xpdf/Stream.cc, meldet Secunia(öffnet im neuen Fenster) . Mit einer manipulierten PDF-Datei können Angreifer einen Pufferüberlauf in dieser Funktion erzeugen und in Folge dessen beliebigen Programmcode auf dem System ausführen. Die Sicherheitslücke wurde für Xpdf 3.02 gemeldet, steckt aber unter Umständen auch in anderen Programmversionen. Ein Quellcodepatch(öffnet im neuen Fenster) auf die Version 3.02pl1 wurde bereits veröffentlicht.

Da andere Programme ebenfalls auf den Code des Xpdf-Projektes zurückgreifen, steckt die Sicherheitslücke auch in Kpdf und KOffice(öffnet im neuen Fenster) , wobei alle Versionen seit KDE 3.2 betroffen sein sollen. Die KDE-Entwickler haben ebenfalls Patches für die Quellen veröffentlicht. CUPS und Poppler etwa nutzen ebenfalls Xpdf-Teile und sind damit auch betroffen.

Red Hat hat bereits Updates für verschiedene betroffene Anwendungen in seiner Linux-Distribution veröffentlicht, die anderen Distributoren sollten in Kürze nachziehen.


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