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Lycos Europe: Google und Fireball machen Probleme

Geschäft läuft schlechter als erwartet. Das Geschäft bei Lycos Europe lief im ersten Halbjahr 2007 schlechter als erwartet. Zum einen hatte Pangora Einbußen an Google-abhängigem Traffic zu verzeichnen, zum anderen ist die Nutzung der Suchmaschine Fireball rückläufig.
/ Jens Ihlenfeld
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Das EBITDA im ersten Halbjahr lag bei -7,6 Millionen Euro, verglichen mit einem EBITDA von -0,1 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Das EBIT lag im ersten Halbjahr 2007 bei -29,8 Millionen Euro.

Während die Umsatzerlöse mit 41,2 Millionen Euro stabil blieben, erhöhte sich die Kostenbasis. Grund dafür waren laut Lycos Europe hauptsächlich zusätzliche Marketinginitiativen, höhere Ausgaben für kürzlich erfolgte Produkteinführungen sowie Sondereffekte.

Zwar verbucht Lycos Europe durch den Verkauf seines Anteils an Seznam.cz einen Veräußerungsgewinn von 64,8 Millionen Euro, doch dem steht ein nicht unerheblicher Wertminderungsaufwand gegenüber. Vor allem Einbußen des von Pangora verzeichneten Google-abhängigem Traffic sowie "rückläufigen Trends bei der Nutzung von Fireball" führt Lycos an und verbuchte einen Wertminderungsaufwand in Höhe von 19,2 Millionen Euro.

Der Betrag an liquiden Mittel und sonstigen Einlagen stieg zum 30. Juni 2007 auf 168,6 Millionen Euro. Das scheint auch notwendig, geht Lycos doch davon aus, dass die "Fortsetzung der Produkt- und Marketingoffensive [...] in den kommenden Monaten ein ähnliches Kostenniveau beanspruchen [wird]". Eine Deckung dieses Kostenniveaus "durch den Umsatzanstieg ist nicht zu erwarten". Lycos Europe rechnet daher auch für das zweite Halbjahr 2007 mit einem operativen Verlust.


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