Onkyo: Neue Receiver mit HDMI und THX, bald auch vernetzt

Bis zu 4 HDMI-Quellen auf einen Ausgang, inklusive 1080p-Scaling

Mit Onkyo hat der dritte große Hersteller von Heimkino-Receivern seine Produktpalette renoviert und die Geräte durchgehend mit der Fähigkeit ausgestattet, mehrere HDMI-1.3a-Zuspieler auf einen Ausgang zu schalten. Das neue Topmodell mit Reon-Scaler bleibt nicht lange an der Spitze: Bereits im September 2007 soll Onkyos erster Receiver mit Netzwerk-Fähigkeiten erscheinen.

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In den letzten Wochen hatten zunächst Denon und dann Sony ihr Angebot an Heimkino-Receivern aktualisiert. Wie bei diesen Herstellern gehört auch bei Onkyo inzwischen das Hochrechnen der Auflösung beim vorerst teuersten Gerät zur Standard-Ausstattung: Der "TX-SR875" beherrscht das an seinen 6 analogen Eingängen sowie mit den Signalen aus 4 HDMI-1.3a-Ports. Alle zugeführten Bildinhalte werden auf 1080p hochgerechnet, zuständig ist der Reon-VX-Prozessor von HQV. Auch im Zeilensprung-Verfahren (interlaced) aufgenommenes Material soll er in flüssige Bewegtbilder verwandeln.

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Onkyo TX-SR875
Onkyo TX-SR875
Beim Ton setzt Onkyo ebenfalls auf in der Heimkino-Szene begehrte Marken: Der SR875 ist nach THX Ultra2 zertifiziert und folglich auf die Ausgabe von 7.1 Kanälen ausgelegt. An jedem Lautsprecher soll er bei 8 Ohm 140 Watt Leistung liefern. Alle aktuellen Ton-Formate hochauflösender Medien wie DTS-HD Master, DD Plus und True HD werden neben Standards wie Dolby Digital 5.1 unterstützt. Auch bei den Wandlern, die mit 24 Bit Auflösung bei 192 Kilohertz arbeiten, setzt Onkyo auf den bei Audiophilen beliebten Hersteller Burr Brown. Den HiFi-Anspruch unterstreicht auch der immer noch vorhandene Phono-Eingang für magnetische Tonabnehmer von Plattenspielern.

Eingänge SR875: 4 HDMI, 6 analoge
Eingänge SR875: 4 HDMI, 6 analoge
Wer den Receiver auch zum Musikhören und nicht nur für Filme einsetzt, wird aber einen zweiten Anschluss für Stereo-Lautsprecher vermissen - auch Musik muss immer über die Surround-Boxen wiedergegeben werden. Dafür lassen sich neben dem Wohnzimmer noch zwei weitere Räume mit dem SR875 beschallen, er besitzt zwei Zone-Ausgänge, die andere Quellen unabhängig vom Signal auf den Hauptlautsprechern zu Gehör bringen können. Auf Netzwerk-Fähigkeiten hat Onkyo bei diesem Receiver verzichtet. Das soll erst der im September 2007 erscheinende SR905 für rund 2.000,- Euro bringen, zu dem sich das Unternehmen noch bedeckt hält. Zuvor soll der SR875 aber für rund 1.500,- Euro in den Läden stehen.

Fernbedienung des SR875
Fernbedienung des SR875
Bereits seit Mitte Juli 2007 ist das kleinere Modell "TX-SR805" für rund 1.200,- Euro erhältlich, das sich vor allem durch 3 HDMI-Eingänge und ein etwas geringere Leistung von 130 Watt pro Kanal sowie fehlendes Hochrechnen auf 1080p unterscheidet. Auch dieser Receiver ist samt der HD-Tonformate für THX Ultra2 zertifiziert. Wenn man sich mit THX Select2 zufrieden gibt, bietet Onkyo ab September 2007 den "TX-SR705" mit ebenfalls 3 HDMI-Eingängen und ohne 1080p-Scaler an. Er soll 100 Watt pro Kanal leisten und rund 900,- Euro kosten. Bereits seit Juni 2007 erhältlich ist Onkyos kleinster HDMI-1.3a-Receiver namens "TX-SR605", mit dem sich allerdings nur 2 HDMI-Eingänge auf einen Ausgang umschalten lassen. Er bringt laut Onkyo 100 Watt auf jeden der 7.1 Kanäle, auf eine THX-Zertifizierung muss man ebenso wie auf 1080p-Hochrechnung verzichten. Dafür kostet das nach Onkyos Worten "Verkaufsschlager" genannte Gerät auch nur rund 600,- Euro.

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