Osram zieht die Reißleine im lahmenden OLED-Display-Geschäft
Die dort beschäftigten rund 270 Mitarbeiter werden in anderen Bereichen – inklusive der neu entstehenden LED-Chip-Fertigung am gleichen Standort – weiter beschäftigt, teilte das Unternehmen mit.
Dr. Rüdiger Müller, Chef von Osram Opto Semiconductors: "Wir haben uns aus strategischen Überlegungen entschlossen, aus dem Geschäft mit Passivmatrix- Displays auszusteigen – hier haben sich unsere Wachstumserwartungen nicht erfüllt. Unser Hauptaugenmerk im Bereich OLED wird nun ausschließlich unserem klaren Kerngeschäft, den Beleuchtungslösungen mit organischen LEDs gelten, beispielsweise für die Beleuchtung großer Flächen."
Osram Opto Semiconductors hatte seit Ende 2003 unter dem Markennamen Pictiva Passivmatrix-Displays aus OLED hergestellt und vertrieben. Die Nachfrage aus der Kommunikationstechnik, der Industrie und der Unterhaltungselektronik war aber weit hinter den Unternehmenserwartungen zurück geblieben. Was der Ausstieg kostet, teilte Osram nicht mit.
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