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Hersteller des iPhone-Displays soll aufgespalten werden

Balda-Kurs abgestürzt. Das iPhone mit seinem berührempfindlichen Display ist in aller Munde – doch das hat dem Hersteller des Displays nicht geholfen. Der Kurs der Balda AG ist seit dem Verkaufsstart um 30 Prozent zurück gegangen. Die beteiligten Hedge-Fonds wollen laut eines Berichts des Handelsblatts das Unternehmen nun umstrukturieren.
/ Andreas Donath
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Die beteiligten Hedge-Fonds sind die britische Hedge-Fonds Audley Capital und der US-Investor Guy Wyser-Pratte. In einem Brief an den Vorstand von Balda fordern sie laut Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster), das Unternehmen aufzuspalten. So soll die chinesische High-Tech-Tochterfirma TPK ausgegliedert und separat an die Börse gebracht werden. Mit der Unterbewertung des Unternehmens könne es so nicht weitergehen.

Audley Capital und Wyser-Pratte halten zusammen 15 Prozent der Aktien des Unternehmens. In seinem Stammgeschäft entwickelt Balda Handy-Gehäuse, während die Tochterfirma TPK die berührempfindlichen Displays herstellt. Gebeutelt wurde Balda schon durch die Pleite die Handyfirma BenQ Mobile, zu dessen Lieferanten das Unternehmen zählte. Ob TPK wirklich die Displays für Apples iPhone liefert, wurde nie offiziell bestätigt, gilt aber als relativ sicher.

Die Hedge-Fonds verweisen darauf, dass Balda ein unklares Bild an der Börse abgeben würde – einerseits langweilige Handyschalenproduktion – andererseits Hightech-Displays. Als eigenständiges Unternehmen könne TPK einen viel höheren Börsenkurs erzielen – man schätzt bis zu 650 Millionen Euro. Balda ist derzeit inklusive TPK nur mit ungefähr 426 Millionen Euro bewertet, schreibt das Handelsblatt.

Wie Balda mit den Forderungen umgehen wird, ist noch nicht abzusehen.


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