Monopolmissbrauch: Ungarn nimmt Microsoft ins Visier
Microsoft soll beherrschende Marktposition ausgenutzt haben. Auch in Ungarn wird Microsoft verdächtigt, seine beherrschende Marktposition missbraucht zu haben, um Distributoren zu verbieten, Konkurrenzprodukte anzubieten. Dazu hat die ungarische Wettbewerbsbehörde GVH Büros von Microsoft durchsucht.
Die Durchsuchung der Microsoft-Büros in Ungarn wurde bereits am 19. Juli 2007 vorgenommen, wie das Wirtschaftsmagazin Forbes.com(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Die Wettbewerbhüter werfen Microsoft vor, Druck auf Software-Distributoren ausgeübt zu haben, damit diese keine Konkurrenzprodukte verkaufen. Dazu soll Microsoft ein System aus Konditionen und Vergünstigungen erschaffen haben.
Die ungarische Wettbewerbsbehörde GVH hat nun 180 Tage Zeit, darüber zu entscheiden, ob die Untersuchungen ausgeweitet werden. Microsoft Ungarn war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, berichtet Forbes.com.