• IT-Karriere:
  • Services:

Lina führt Linux-Programme auf anderen Betriebssystemen aus

Komplette Version soll im September 2007 erscheinen

Linux-Anwendungen sollen sich mit Lina auch unter Windows und MacOS X ausführen lassen und dort das native Aussehen anpassen. Entwickler müssen ihre Anwendungen zu diesem Zweck für eine Virtual Machine erstellen. Nun ist eine erste Vorabversion der Software verfügbar.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Linux-Anwendung mit Lina unter Windows
Linux-Anwendung mit Lina unter Windows
Die im Mai 2007 angekündigte Software Lina wurde nun anlässlich der OSCON in Portland in einer Vorabversion freigegeben. Die Software nutzt eine Virtual Machine (VM), ähnlich wie Java, um so Linux-Programme auch unter Windows und MacOS X nutzen zu können, wo sie das native Aussehen der Umgebung annehmen sollen.

Stellenmarkt
  1. Simovative GmbH, München
  2. Bayerische Versorgungskammer, München

Auf dem Zielsystem muss die Lina-VM installiert sein und Entwickler müssen ihre Programme für die VM kompilieren. Dies soll mit C- und C++-Programmen und bei entsprechenden Interpretern auch mit Perl und Python möglich sein. Die VM virtualisiert dann einen x86-Prozessor, auf dem ein modifizierter Linux-Kernel läuft. Bibliotheken fangen Systemaufrufe der Software ab und leiten diese weiter.

Die Vorabversion steht noch unter einer speziellen Lizenz, am 18. September 2007 soll jedoch eine komplette Version unter der GPLv2 folgen. Das Paket enthält derzeit unterschiedliche Teile wie den Compiler, Demos, das angepasste Linux-System und die Bootstrap-Komponente um dieses zu kompilieren. Ein Installer und auch die APIs fehlen hingegen noch. Die Vorabversion steht ab sofort zum Download im Quelltext bereit. Wer Lina ausprobieren möchte, muss dafür allerdings drei Pakete herunterladen, die zusammen auf über 1 GByte Datenmenge kommen.

Immerhin soll die enthaltene Laufzeitumgebungen bereits in der Lage sein, Kommandozeilen- und GUI-Programme sowie Web-Applikationen unter Windows, MacOS X und Linux auszuführen.

Die Lina-Entwickler sehen ihr Programm als Portierungshilfe und hoffen, dass Unternehmen ihre Anwendungen künftig erst unter Linux entwickeln um sie dann mit Lina auch Nutzern anderer Betriebssysteme anzubieten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-91%) 2,20€
  2. 58,48€ (PC), 68,23€ (PS4) 69,99€ (Xbox One)
  3. (u. a. Warhammer 40,00€0: Gladius - Relics of War für 23,79€, Aggressors: Ancient Rome für 17...

Stimpfmulch 30. Jul 2007

Blabla, du elendes Tier

huahuahua 29. Jul 2007

Da haben wir schon das wichtigste Argument und es schön, dass offensichtlich ein Linux...

Hello_World 29. Jul 2007

Das ist keine Tatsache, sondern einfach Blödsinn. Klar kann in Java GUIs schreiben, die...

PMedia 28. Jul 2007

Wine ist aber nativ... auch wenn viele es nicht glauben x)

Slark 27. Jul 2007

Hm, also die lina-Pakete sind auf jedenfall erstmal nix anderes als zip-Dateien mit einem...


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
Telekom, Vodafone: Wenn LTE schneller als 5G ist
Telekom, Vodafone
Wenn LTE schneller als 5G ist

Dynamic Spectrum Sharing erlaubt 5G und LTE in alten Frequenzbereichen von 3G und DVB-T. Doch wenn man hier nur LTE einsetzen würde, wäre die Datenrate höher.
Ein Bericht von Achim Sawall

  1. Telekom Große Nachfrage nach Campusnetzen bei der Industrie
  2. Redbox Vodafone stellt komplettes 5G-Netz in einer Box vor
  3. 5G N1 Telekom erweitert massiv das 5G-Netz mit Telefónica-Spektrum

Jobporträt IT-Produktmanager: Der Alleversteher
Jobporträt IT-Produktmanager
Der Alleversteher

Ein IT-Produktmanager ist vor allem Dolmetscher - zwischen Marketing, IT und anderen. Dabei muss er scheinbar unmöglich vereinbare Interessen zusammenbringen.
Von Peter Ilg

  1. Coronakrise Die goldenen Jahre für IT-Spezialisten sind erstmal vorbei
  2. Coronakrise Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
  3. IT-Chefs aus Indien Mehr als nur ein Klischee

Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben
  2. Corona Google und Microsoft starten Weiterbildungsprogramme
  3. Kontaktverfolgung Datenschützer kritisieren offene Gästelisten

    •  /