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Universal Music wegen Copyright-Missbrauch verklagt

Streit um YouTube-Video

Die Electronic Frountier Foundation (EFF) hat am Dienstag in Kalifornien Klage gegen die Universal Music Publishing Group (UMPG) wegen Copyright-Missbrauchs eingereicht. Universal Music hatte bei YouTube die Entfernung eines privaten Videos mit Hintergrundmusik veranlasst.

Stephanie Lenz ist Mutter eines 18 Monate alten Jungen namens Holden und einer drei Jahre alten Tochter mit Namen Zoe. Anfang Juni erhielt Stephanie Lenz Post von YouTube. Das Unternehmen teilte ihr mit, dass man ein 29 Sekunden langes Video von ihr, auf dem ihr Sohn zum Prince-Song "Let's Go Crazy" tanzt, entfernt habe. Universal Music hatte YouTube darüber informiert, die Urheberrechte an dem Titel zu besitzen. Nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) kann der Vorwurf der Urheberrechtsverletzung dazu führen, dass Inhalte ohne weitere Prüfung aus öffentlichen Foren gelöscht werden.

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Lenz widersprach gegenüber YouTube den Vorwürfen von Universal und forderte, dass ihr Video wieder zugänglich gemacht werden solle. Auf diese Aufforderung reagierte YouTube wochenlang nicht. Ihre Reaktion auf Universals und YouTubes Handeln beschreibt Stephanie Lenz so: "Ich war sehr überrascht und verärgert als ich davon erfuhr, dass mein Video gelöscht worden war. Universal sollte die Leute nicht mit juristischen Drohungen davon abhalten dürfen, private Videos von ihren Kindern mit Familien und Freunden zu teilen."

Dieser Meinung schloss sich auch die Electronic Frontier Foundation (EFF) an, die Lenz' Interessen vor Gericht vertritt. EFF-Anwältin Marcia Hofmann sieht einen klaren Fall von "Copyright-Missbrauch": "Universal muss damit aufhören, mit unberechtigten Ansprüchen gegen Redefreiheit und legitime Nutzung von Inhalten vorzugehen."

Mit der jetzt eingereichten Feststellungsklage will die EFF erreichen, dass ein Gericht den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung gegen Lenz für nichtig erklärt und ihr Schadensersatz zuspricht. Universal Music hätte sich bewusst und unberechtigt in das zwischen Lenz und YouTube geschlossene Vertragsverhältnis eingemischt und YouTube dazu veranlasst, seine Vertragspflichten zu verletzen. Universal Music hätte wissen müssen, dass das von Lenz bei YouTube eingestellte Video die Rechte des Unternehmens nicht verletzt. [von Robert A. Gehring]


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MI 30. Jul 2007

Falsch: Auf MP3 Player und CD/DVD Rohlingen werden Gebühren erhoben. Die Musiker kommen...

la vida loki 28. Jul 2007

Musiker machen nur "komische Klangergüsse" und "Sch***e"? Junge, Du musst ein recht...

der_hasser 26. Jul 2007

hoffe deine dumpfbacken kommen mir nie in die quere....

Captain 26. Jul 2007

Mercedes, das hat Daimler oder Benz, den Wagen nach seiner Tochter benannt...

Der Nordstern 26. Jul 2007

Normale Mitbürger brauchen sich nicht in das Anspruchsdenken und die Mentalität von...


Digital Listening / 29. Jul 2007



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