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Handy mit integriertem Projektor

Motorola will mit Microvision zusammenarbeiten. Microvision hat einen ersten Kunden für seine PicoP genannten Miniatur-Laser-Projektoren gefunden. Motorola will die Technik in ein Handy integrieren, mit dem sich dann direkt Bilder projizieren lassen sollen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der PicoP-Laser-Projektor soll in ein nur 7 mm dickes Gehäuse passen und projiziert Bilder mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln. Integriert in ein Handy soll sich so das kleine Display um eine große Projektionsfläche ergänzen lassen. Damit würden sich mobilen Endgeräten neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen, die mit den kleinen Displays heute kaum umsetzbar sind. Präsentationen, Websites, Fotos oder Filme könnten so direkt mit dem Handy an die Wand geworfen werden.

Dabei sollen sich die PicoP-Projektoren neben ihrer kompakten Größe auch durch einen geringen Stromverbrauch auszeichnen, was für den mobilen Einsatz mindestens ebenso wichtig ist.

Zu ihrer Zusammenarbeit haben Motorola und Microvision nicht viel verraten. Klar ist nur, dass die beiden Unternehmen zunächst einen Prototypen auf Basis eines aktuellen Mobiltelefons entwickeln wollen, in das ein PicoP-Projektor integriert ist. Dieses Gerät soll dann für Präsentationszwecke genutzt werden. Wann dieser Prototyp fertig sein soll, ist ebenso unklar, wie die finanziellen Absprachen hinter der Zusammenarbeit.


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