• IT-Karriere:
  • Services:

Ethernet mit 40 und 100 GBit/s in der Entwicklung

Neue Ethernet-Standards nehmen erste offizielle Hürde

Die Ethernet Alliance schickt neue Ethernet-Standards mit Geschwindigkeiten jenseits von 10 GBit/s in die Entwicklung. Sollte die IEEE dem Vorhaben auch auf höheren Ebenen zustimmen, könnte ein erster Standard schon 2010 fertig sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Vorschlag der "Higher Speed Study Group" (HSSG) hat die für Ethernet zuständige IEEE-Arbeitsgruppe 802.3 mehrere Projektvorschläge akzeptiert; nun muss aber noch das IEEE-802-Exekutiv-Komitee zustimmen. Anders als bisher ist nicht nur eine Verzehnfachung der aktuellen Bandbreite von 10 GBit/s geplant.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Wiesbaden
  2. Netlution GmbH, Mannheim

Vorgeschlagen wurde ein zweiteiliges Projekt, das zum einen "40 Gigabit Ethernet" (40GbE), gedacht für Server- und Storage-Systeme, hervorbringen soll, und zum anderen "100 Gigabit Ethernet" (100GbE) zur Netzwerk-Aggregation. Hinzu kommt ein von der "Energy-Efficient Ethernet Study Group" (EEESG) vorgeschlagenes Projekt für eine Protokoll zum Einsatz, mit dem sich bei Ethernet-Netzwerk-Geräten Strom sparen lassen soll.

Hinter der Abkehr von der Verzehnfachung der Bandbreite und die Entscheidung für 40GbE steht die Erkenntnis, dass es unterschiedliche Bedürfnisse der Netzwerk-Industrie auf der einen und der Computer-Industrie auf der anderen Seite gibt. So entspreche 100GbE zwar den Anforderungen, die das Internet-Backbone der nächsten Generation stellt, im Bereich von Unternehmen passe 40GbE aber besser zu den dort vorhandenen Bedürfnissen sowie den vorhandenen Schnittstellen.

Die HSSG will die neuen Standards sowohl über Kupfer als auch über Glasfaser umsetzen. Die 40GbE-Variante sieht Übertragungsreichweiten von bis zu 100 Meter vor, während mit 100GbE Distanzen von bis zu 40 Kilometer überbrückt werden sollen.

Hinzu kommt ein von der EEESG vorgeschlagenes Protokoll, das helfen soll, den Stromverbrauch von Ethernet-Geräten zu senken. Erreicht werden soll dies unter anderem durch eine ständige Anpassung der Verbindungsgeschwindigkeit. Nicht ausgelastete Netze sollen so ihre Geschwindigkeit drosseln, um Strom zu sparen.

Details zum aktuelle Entwicklungsstand der neuen Technik hat die Ethernet-Alliance in einer FAQ zusammengestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)

häxxlar 25. Jul 2007

chef hat sicherheisthalber noch mal bei wiki nachgeschaut *menschweissjanie*

Affenklopfer 25. Jul 2007

640K ought to be enough for anybody. Eigentlich reicht auch 64k-ISDN.

Fertz 25. Jul 2007

Genau! GigabitEthernet war bei mir zu Hause immer schon der Flaschenhals...


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

    •  /