Abo
  • Services:

Skype wegen GPL-Verletzung verurteilt

Landgericht München I: GPL muss exakt eingehalten werden

Einmal mehr hat ein deutsches Gericht die Gültigkeit der GPLv2 bestätigt. Das Landgericht München verurteilte Skype wegen der Verletzung der GPL, was vor allem deshalb interessant ist, weil es sich dabei um ein ausländisches Unternehmen handelt.

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei stand allerdings nicht die VoIP-Software von Skype im Vordergrund, vielmehr ging es um das VoIP-Telefon SMCWSKP 100 von SMC, das Skype über seine Website verkauft und welches ohne die entsprechenden Linux-Quelltexte ausgeliefert wird, basiert es doch auf dem freien Betriebssystem. Dagegen hatte Netfilter-Entwickler Harald Welte geklagt, der an Teilen des Linux-Kernel das Urheberrecht hält und mit seinem Projekt gpl-violations.org seit Jahren gegen GPL-Verletzung vorgeht.

Stellenmarkt
  1. FUNKINFORM Informations- und Datentechnik GmbH, Ettlingen
  2. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg im Breisgau

Neben der Tatsache, dass das Landgericht München I (Az. 7 O 5245/07, noch nicht rechtskräftig) mit Skype eine Luxemburger Firma verurteilt hat, stellt das Urteil auch sehr klar auf eine genaue Einhaltung der GPL ab. Zwar wurde dem Gerät später ein Beiblatt beigelegt, das auf die verwendete GPL-Software verwies und eine URL enthielt, wo die Quelltexte abrufbar sind - doch dies genügte dem Gericht im vorliegenden Fall nicht. Diese Möglichkeit sehe die GPL nur für Software vor, die über das Internet geliefert wird. Zudem fehlte auch auf dem Beiblatt der Text der GPL, was ebenfalls gegen die Lizenzverpflichtungen verstößt.

Neben dem Verfahren gegen Skype ist derzeit auch ein Gerichtsverfahren gegen den Vertreiber des Telefons, SMC Networks anhängig. Details zum Hintergrund des Verfahrens hat Dr. Julia Küng auf den Seiten des Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS) veröffentlicht, dem auch Rechtsanwalt Dr. Till Jaeger angehört, der den Kläger Harald Welte im Rechtsstreit gegen Skype vertreten hat.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,29€
  2. 3,49€
  3. 16,99€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

MasterVolume 22. Aug 2008

Noch einer, der die GPL nicht verstanden hat...

nicoledos 25. Jul 2007

Kosteneinsparung.


Folgen Sie uns
       


LG G7 Thinq - Test

Das G7 Thinq ist LGs zweites Smartphone unter der Thinq-Dachmarke. Das Gerät hat eine Kamera, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Bildinhalte analysiert und anhand der Analyseergebnisse die Bildeinstellungen verändert. Mit äußerster Vorsicht sollten Nutzer die Gesichtsentsperrung verwenden, da sie sich in der Standardeinstellung spielend leicht austricksen lässt.

LG G7 Thinq - Test Video aufrufen
In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
Game Workers Unite
Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
Von Daniel Ziegener

  1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
  2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
  3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


      •  /