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KDE soll WebKit verwenden

Forks werden wieder zusammengeführt

Das KDE-Projekt will seine Rendering-Engine KHTML langfristig durch Apples WebKit ersetzen. Dafür sollen jedoch auch alle in WebKit nicht vorhandenen Funktionen aus KHTML übertragen werden, so dass die Entwickler nicht von einem Umstieg, sondern von einer Zusammenführung sprechen.

Die Rendering-Engine KHTML wurde mit KDE 2 eingeführt und fortan von dem Web-Browser und Dateimanager Konqueror verwendet. Apple griff sich später KHTML und erstellte einen eigenen Fork namens WebKit, der als Basis für den Safari-Browser dient. Dies sorgte eine ganze Weile für Ärger, da die Entwicklung an WebKit geschlossen ablief und die KDE-Entwickler nicht an die Verbesserungen kamen. Erst 2005 öffnete Apple die Safari-Entwicklung vollständig.

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Basierend auf WebKit entstanden noch weitere Forks. Nokia beispielsweise verwendet WebKit für seinen mobilen Browser, optimierte die Rendering-Engine hinsichtlich ihres Speicherverbrauchs und stimmte sie für den Einsatz in Zusammenspiel mit der GUI-Bibliothek GTK+ ab. Darüber hinaus sollen noch weitere WebKit- und KHTML-Forks existieren, die meist intern bei einer Firma gepflegt werden.

Zwar ist die Grundlage für WebKit noch immer KHTML, doch mit der Portierung von Safari auf Windows wird auch die Verbreitung von WebKit zunehmen. Zumal auch andere Browser mittlerweile auf WebKit umschwenken, so beispielsweise mit Abrowse einer der ersten KHTML-Browser und auch Epiphany kann mittlerweile WebKit als Rendering-Engine verwenden.

Für KDE werde es schwieriger dagegen anzuschwimmen, schreibt Troy Unrau, Mitglied des KDE-Teams, in einem Artikel bei Ars Technica. Auf der KDE-Entwicklerkonferenz Akademy 2007 habe man daher beschlossen, auch in KDE künftig WebKit anstatt KHTML einzusetzen. Dies soll allerdings nicht sofort geschehen und KHTML soll auch nicht einfach entfernt werden. Vielmehr sollen Funktionen aus KHTML, die WebKit noch fehlen, in Apples Fork gebracht werden, so dass von einem Zusammenschluss der beiden Versionen gesprochen werden kann. Zudem soll KDE 4.0 im Oktober 2007 erscheinen, so dass kaum damit zu rechnen ist, dass dieser Schritt bis dahin abgeschlossen wurde.

Letztlich soll es Entwicklern den Vorteil bringen, dass viele Browser auf ein und dieselbe Rendering-Engine setzen. WebKit ist auch bereits auf das C++-Framework Qt 4 portiert und soll ab Qt 4.4 ein fester Teil des Toolkits sein. Damit steht auch Qt-Entwicklern WebKit als Standard-Rendering-Engine unter Windows, Linux und MacOS X zur Verfügung. Anwender sollten von dem Umstieg hingegen letztlich nichts merken.


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Nameless 28. Jul 2007

Wurden die Optimierungen von Nokia an Apples WebKit zurückgegeben, so dass alle davon...

BSDDaemon 25. Jul 2007

Vielleicht meinte er ja Gecko. Ist der frei? zeitgemäß? Was gibt es denn noch für REs?

Anonymer Nutzer 25. Jul 2007

Und welche soll das sein? Gecko? :-D

yeti 24. Jul 2007

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