Intel stellt Multi-Core-Bibliotheken unter GPL
Die TBB dienen, wie früher schon die "Intel Performance Primitives" (iPP) als Grundlage für die Entwicklung von Software. Intels Bibliotheken sind dabei stets auf maximale Leistung bei Routine-Algorithmen wie dem Sortieren von Arrays und anderen alltäglichen Aufgaben ausgerichtet. Mit jeder neuen Prozessor-Generation, und auch jeder Erweiterung des Befehlssatzes erscheinen die Programmier-Schnittmuster in neuen Versionen, inzwischen heißen sie mit dem Trend zu immer mehr Threads zur Nutzung von immer mehr Kernen "Threading Building Blocks".
Bisher waren die TBB(öffnet im neuen Fenster) nur zusammen mit den kostenpflichtigen Intel-Compilern erhältlich, für Windows, Linux und MacOS sind sie jedoch nun als eigenständiges Produkt erschienen. Wer seinen Code unter der GPLv2 offen legt, kann die TBB jetzt auch verwenden, ohne vorher dafür zu bezahlen. Intel hat jedoch in einer FAQ-Liste(öffnet im neuen Fenster) sehr genau umrissen, wie die TBB unter der GPLv2 genutzt werden dürfen.
Die kommerzielle Ausgabe der TBB ist weiter verfügbar, sie steckt mit den Intel-Compilern in einem Paket, ist inzwischen aber auch einzeln für je nach Lizenz-Volumen unterschiedliche Preise zu haben, die bei rund 300,- US-Dollar beginnen.
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