Debian künftig ohne SPARC32-Port
Bereits seit einiger Zeit deutete sich dieser Schritt an und wurde nun offiziell bekannt gegeben(öffnet im neuen Fenster). Die nächste Version der Linux-Distribution mit dem Codenamen Lenny wird dementsprechend nicht mehr in einer Variante für SPARC32 erscheinen. Den Angaben des bisherigen Betreuers der Portierung, Jurij Smakov, nach liegt dies vor allem daran, dass der SPARC32-Code im Linux-Kernel kaum noch gewartet wird, weshalb sich die Arbeit der Debian-Entwickler sehr schwer gestaltete.
Zudem hätte sich gezeigt, dass kaum jemand Interesse an der Portierung habe, heißt es in der Ankündigung von Smakov. Fortgeführt wird die Unterstützung für SPARC64. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass die SPARC32-Portierung inoffiziell weitergeführt wird – für nicht offiziell unterstütze Architekturen bringt allerdings auch das Sicherheits-Team keine Updates heraus.
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