Intel will 2008 seine Marken entwirren

Das Ende von Viiv?

US-Berichten zufolge will Intel seine zahlreichen Marken für Prozessoren und Plattformen im Jahr 2008 neu ordnen. Die Marketing-Bezeichnungen der CPUs sollen stärker in den Vordergrund rücken, die beiden neuesten Plattform-Marken "Viiv" und "vPro" dagegen weniger beworben werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Dies sagte Intels Marken-Stratege Vince Thomas gegenüber CNET. Demnach soll das mit Erscheinen des Core 2 Duo bereits als eigene Marke geschützte "Core" 2008 besonders herausgestellt werden. Die Zusätze "Duo" und "Quad" werden dann verschwinden. Unter dem Dach von "Core" sollen auch die bisher eigens beworbenen Plattformen zusammengefasst werden, was laut CNET beispielsweise "Core 2 mit Viiv" heißen könnte. Vince Thomas erklärt das Vorhaben so: "Wir haben entschieden, dass es besser wäre, weniger Marken zu haben und diese so stark wie möglich zu machen. Das sind dann Centrino für den mobilen Bereich und Core für alle anderen Client-Computer."

Stellenmarkt
  1. Projektleiter (w/m/d) im Bereich Breitbandinfrastruktur
    RBS wave GmbH, Stuttgart, Ettlingen
  2. Software Architect - Data Infrastructure (m/f/d)
    Advantest Europe GmbH, Böblingen
Detailsuche

Damit ist die vor zwei Jahren mit großem Aufwand auf dem "Intel Developer Forum" angekündigte Marke "Viiv" für Unterhaltungs-PCs im Wohnzimmer zwar noch nicht von Intel abgekündigt, Marktbeobachter sagen jedoch schon jetzt das Ende dieses Marke vorher. So zitiert Cnet den Marktforscher Stephen Baker von der NPD Group, der meint, Viiv sei "etwas, das sterben und von niemandem vermisst werden wird". Baker weiter: "Ich glaube, niemand wird mitbekommen, wenn das weg ist.

Tatsächlich konnte Intel den mit Centrino 2003 gestarteten Erfolg mit Viiv nicht wiederholen: Die Marke wurde von den PC-Herstellern nur sehr zögerlich aufgenommen. Zwar kommen auch hierzulande Wohnzimmer-PCs langsam in Schwung, aber Viiv ist anders als Centrino für Notebooks mit WLAN - wofür die Marke ursprünglich eingeführt wurde - kein Synonym für Unterhaltungs-Rechner.

Da Intel nun bekannt hat, die Marke "Core" stärken zu wollen, gehen von Cnet namentlich nicht genannte unternehmensnahe Quellen noch einen Schritt weiter. So soll Intel planen, die schon beim Pentium über vier Generationen geführte Nummerierung wieder aufzunehmen - mit "Core 2" ist damit ja schon ein Schritt getan. Den Quellenangaben zufolge soll folglich auch die nächste neue CPU-Architektur Nehalem als "Core 3" erscheinen. Eine klarere Bezeichnung von Prozessoren und Plattformen ist auch dringend angebracht. Wie ein aktuelles Beispiel zeigt, wissen teilweise nicht einmal mehr PC-Verkäufer, welches Intel-Produkt in einem Rechner wirklich steckt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TigerPixel.DE 25. Jul 2007

und kann damit zumindest in Deutschland nicht markenrechtlich geschützt werden?

Calibrator 23. Jul 2007

Nicht nur der Name, auch die Technik ist lausig - so schön die Grundidee eines für eine...

amdteddy 23. Jul 2007

für den desktop bereich: core 2 2x2,67 65W core 2 4x2,66 105W core 2 EE 4x3,0 - der...

Verkaufstalent 23. Jul 2007

...weiß nur der liebe Gott.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Vantage Towers: 1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start
    Vantage Towers
    1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start

    Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /