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Acer greift Microsoft öffentlich wegen Vista an

Neue Windows-Version beflügelt Absätze von PCs kaum. Enttäuscht und wütend äußerte sich Acers Präsident Gianfranco Lanci gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD) über Windows Vista. Acer ist kein Leichtgewicht im PC-Geschäft, sondern weltweit der viertgrößte PC-Hersteller.
/ Andreas Donath
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Lanci meinte sogar, dass die ganze Industrie enttäuscht sei über Windows Vista. Grund ist vor allem, dass die neue Windows-Version den Absatz von Rechnern kaum beflügelt. Dies sei bislang noch bei keiner neuen Version der Fall gewesen und soll sich nach Lancis Schätzung auch im zweiten Halbjahr 2007 nicht wesentlich ändern.

Nach Einschätzung der Financial Times Deutschland ist dies die erste öffentliche Kritik eines großen PC-Herstellers an Windows Vista. Lanci sagte, dass er nicht erwartet, dass sich jemand wegen Windows Vista einen neuen PC kauft.

Die Ablehnung würde vor allem bei Geschäftskunden aufkommen, die selbst bei neuen Rechnern noch Windows XP installiert haben wollen. Dabei sei die Stabilität ein Problem, so der Acer-Präsident, ohne in Details zu gehen.


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