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Linux-Treiber laufen im Userspace

Geringer Teil des Treibers bleibt im Kernel selbst

Ein Patch im aktuellen Linux-Kernel-Entwicklungszweig führt ein neues Modell zur Treiberentwicklung ein. Nur kleine Teile eines Hardware-Treibers gelangen dabei noch in den Kernel selbst, der Hauptteil kann im Userspace laufen. So können auch proprietäre Treiber angeboten werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit Userspace-I/O (UIO) wurde ein Modell in den Entwicklungszweig für den Linux-Kernel 2.6.23 aufgenommen, bei dem ein Großteil der Funktionen im Userspace liegt. Direkt für den Kernel ist nur noch ein sehr kleiner Treiber nötig, der mit den Interrupts umgeht. Andere Funktionen können durch das Userspace-Programm erfolgen, das hierfür Sysfs und eine Gerätedatei nutzt.

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Damit können auch die Hauptfunktionen in einem proprietären Programm stecken, während nur die Kernel-Schnittstelle unter der GPL veröffentlicht werden muss. Dabei ist auch von Vorteil, dass diese Schnittstelle stabil bleiben kann und Änderungen am Treiber bei neuen Kernel-Versionen nicht nötig werden. Heute ist es bei proprietären Kernel-Treibern häufig der Fall, dass diese nicht mehr funktionieren, wenn ein neuer Kernel API-Änderungen enthält. Fehler im Treiber würden außerdem nicht zu einem Absturz des Kernels führen.

Eine Dokumentation sowie ein Beispieltreiber wurden ebenfalls integriert.

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Flying Circus 23. Jul 2007

Und heute? Er installiert den Kernel-Treiber und BUMM. Ich sehe ehrlich gesagt das...

osmaster 22. Jul 2007

Hmm, also so eine Treiberschnittstelle finde ich nicht so schlecht. Denn eigentlich finde...

aaaaaaaaaaaa 22. Jul 2007

Der Vergleich hinkt: Nenn mir ein UNIX, dass so eine breite Palette von Hardware...

Fragrüdiger 22. Jul 2007

Sie sind allerdings auch schon sehr lang her, seitdem hat sich einiges getan. Die...

ölf 22. Jul 2007

Ähm, Commodore liefert auch keine Linux-Treiber für meinen Amiga 1000! Und auch nicht für...


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