• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Treiber laufen im Userspace

Geringer Teil des Treibers bleibt im Kernel selbst

Ein Patch im aktuellen Linux-Kernel-Entwicklungszweig führt ein neues Modell zur Treiberentwicklung ein. Nur kleine Teile eines Hardware-Treibers gelangen dabei noch in den Kernel selbst, der Hauptteil kann im Userspace laufen. So können auch proprietäre Treiber angeboten werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit Userspace-I/O (UIO) wurde ein Modell in den Entwicklungszweig für den Linux-Kernel 2.6.23 aufgenommen, bei dem ein Großteil der Funktionen im Userspace liegt. Direkt für den Kernel ist nur noch ein sehr kleiner Treiber nötig, der mit den Interrupts umgeht. Andere Funktionen können durch das Userspace-Programm erfolgen, das hierfür Sysfs und eine Gerätedatei nutzt.

Stellenmarkt
  1. Bundesanzeiger Verlag GmbH, Köln
  2. Bad Homburger Inkasso GmbH, Bad Vilbel

Damit können auch die Hauptfunktionen in einem proprietären Programm stecken, während nur die Kernel-Schnittstelle unter der GPL veröffentlicht werden muss. Dabei ist auch von Vorteil, dass diese Schnittstelle stabil bleiben kann und Änderungen am Treiber bei neuen Kernel-Versionen nicht nötig werden. Heute ist es bei proprietären Kernel-Treibern häufig der Fall, dass diese nicht mehr funktionieren, wenn ein neuer Kernel API-Änderungen enthält. Fehler im Treiber würden außerdem nicht zu einem Absturz des Kernels führen.

Eine Dokumentation sowie ein Beispieltreiber wurden ebenfalls integriert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Seagate BarraCuda Compute 8 TB für 158,90€ + 6,79€ Versand und Edifier Studio 1280T...
  2. 60,99€ (Vergleichspreis 77,81€)
  3. (u. a. MX500 1 TB für 93,10€ mit Gutschein: NBBCRUCIALDAYS)
  4. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...

Flying Circus 23. Jul 2007

Und heute? Er installiert den Kernel-Treiber und BUMM. Ich sehe ehrlich gesagt das...

osmaster 22. Jul 2007

Hmm, also so eine Treiberschnittstelle finde ich nicht so schlecht. Denn eigentlich finde...

aaaaaaaaaaaa 22. Jul 2007

Der Vergleich hinkt: Nenn mir ein UNIX, dass so eine breite Palette von Hardware...

Fragrüdiger 22. Jul 2007

Sie sind allerdings auch schon sehr lang her, seitdem hat sich einiges getan. Die...

ölf 22. Jul 2007

Ähm, Commodore liefert auch keine Linux-Treiber für meinen Amiga 1000! Und auch nicht für...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
  2. Arlt-Komplett-PC ausprobiert Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott
  3. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
    Mars 2020
    Was ist neu am Marsrover Perseverance?

    Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


        •  /