JVC bringt HD-Camcorder mit drei CCDs und 60-GByte-Platte
Das Gehäusevolumen ist nach JVC-Angaben gegenüber der Vorgängerin GZ-HD7 ungefähr 27 Prozent geringer und die GZ-HD3 wiegt nur noch rund 575 Gramm – allerdings ohne Akku. Das Gerät kommt mit HDMI-Anschluss zur direkten Anbindung an den Fernseher oder Projektor sowie einem USB- und Firewire-Anschluss sowie analogen Ausgängen, die auch herunterskalierte Bilder liefern können.
Das Gerät ist mit einem 2,8 Zoll großen Breitbild-Display zum Aufklappen ausgerüstet. Das Objektiv deckt ein Brennweitenspektrum von 42,2 bis 422 mm (umgerechnet auf Kleinbild) ab und ist mit einem digitalen Bildstabilisator ausgerüstet. Für Standbilder im Format 1.920 x 1.080 ist ebenfalls eine Funktion enthalten, die Fotos werden auf Wunsch auch als Videos in Standard-Auflösung auf SD bzw. SDHC-Karten gesichert. HD-Videos lassen sich ausschließlich auf der Festplatte aufnehmen.
Den GZ-HD3-Camcorder kann man an den optional erhältlichen DVD- Brenner "CU-VD40 HD Everio SHARE STATION" über USB anschließen und dann Aufnahmen von der Festplatte direkt auf eine Video-DVD brennen, allerdings nur in Standard-Auflösung.
Ein Zubehör-Schuh erlaubt auch die Montage eines externen Mikrofons. Ob man dabei wirklich nur auf JVCs MZ-V8 zurückgreifen kann, ist derzeit nicht bekannt. Sowohl für Windows als auch den Mac ist Schnitt- bzw. Importsoftware enthalten. Das Mac-Plugin erlaubt die Bearbeitung des Videomaterials in iMovie HD und Final Cut Pro.
Die JVC GZ-HD3 misst 82 x 75 x 145 mm und soll in den USA ab Anfang September 2007 für ungefähr 1.300,- US-Dollar erhältlich sein.