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Toshiba tauscht noch mehr Sony-Akkus aus (Update)

5.100 Geräte weltweit, auch Deutschland betroffen

Nachdem im Herbst 2006 mindestens 6,8 Millionen Sony-Akkus wegen möglicher Überhitzung von verschiedenen Notebook-Herstellern zurückgerufen waren, dachte man schon an ein Ende der Defekt-Serie. Toshiba hat nun aber weltweit weitere 5.100 Geräte ausgemacht, die noch vor den vom ersten Rückruf betroffenen hergestellt worden waren. Die Akkus dieser Rechner will Toshiba nun austauschen.

Betroffen sind nach Angaben von Toshiba Geräte der Serien Tecra A7, Satellite A100 und Satellite Pro A100, die zwischen Januar 2006 und April 2006 produziert wurden. Einige dieser Geräte wurden Toshiba zufolge auch in Deutschland verkauft. Wie unter anderem das Wall Street Journal mit Berufung auf die Nachrichtenagentur Associated Press meldet, hatte es mit den jetzt zurückgerufenen Akkus drei Fälle von Bränden gegeben, so dass nun eine weitere Rückrufaktion erfolgt. Bereits im September 2006 hatte das Unternehmen ein Austauschprogramm für 340.000 Akkus gestartet.

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Die neue Aktion soll wie gehabt ablaufen, erklärte Toshiba gegenüber Golem.de: In der Nacht zum 20. Juli 2007 soll eine eigene Webseite für den Austausch ins Netz gestellt werden, deren Adresse aber noch nicht vorliegt. Dort können die Kunden ein Testprogramm herunterladen, das den Akku identifiziert. Alternativ kann auch die Seriennummer des Stromspeichers in ein Formular eintragen werden. Wurde der Akku als schadhaft ausgemacht, will Toshiba dem Notebook-Besitzer kostenlos einen Ersatz zuschicken. Der Kunde steckt seine potenzielle Brandbombe dann in das selbe Paket und sendet es unfrei an Toshiba zurück. Der Hersteller will sich dann um die Entsorgung kümmern.

Mit diesem neuen Austausch steht jedoch nicht Toshiba, sondern vor allem Sony in der Kritik. Wie bei der ersten Welle der Akku-Rückrufe von Notebook-Herstellern zu hören war, zogen sich die Aktionen arg in die Länge, weil Sony die fehlerhaften Chargen monatelang nicht zuordnen konnte. Wie andere Hersteller auch liefert Sony in der Regel nur die Zellen, die Notebook-Hersteller verpacken diese dann in die Akku-Module. Dass nun 10 Monate nach den ersten Rückruf-Aktionen noch weitere Sony-Zellen als gefährlich identifiziert wurden, überrascht.

Nachtrag vom 19. Juli 2007, 17:20 Uhr:
Inzwischen ist die Adresse für das Austauschprogramm als http://www.toshiba-europe.com/batteryexchange bekannt. In der kommenden Nacht soll dort, wo jetzt noch eine Fehlermeldung auftaucht, eine englischsprachige Webseite angelegt werden. Laut Toshiba folgt in einigen Tagen auch eine deutschsprachige Version.


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Marcuskr 20. Jul 2007

Woran erkenn ich denn nun die defekten Akkus wenn ich nicht genau erkenne wann der Laptop...

Mr. Spooner 20. Jul 2007

Ziemlich dumm. Denn ich vermute mal Toshiba wird sich einen neuen zuverlässigeren Akku...

medienvirus.de 19. Jul 2007

Für 3 abgebrannte Akkus. Müssen die Leute immer vor einem Grill mit dem Notebook surfen...

mischu 19. Jul 2007

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