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OpenBSD auf die Xbox portiert

X-Server läuft noch nicht. Die Portierung des freien Unix-Systems OpenBSD auf Microsofts erste Spielekonsole Xbox ist abgeschlossen. Auch wenn sich mit dem System prinzipiell bereits arbeiten lässt, funktioniert aber noch nicht alles. So muss etwa auf einen X-Server für eine grafische Oberfläche noch verzichtet werden.
/ Julius Stiebert
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Die Portierung von OpenBSD wurde im Rahmen eines Universitätsprojektes vorgenommen. Mit der nun verfügbaren Version kann der Kernel gestartet werden und die Grafikausgabe über ein Fernsehgerät funktioniert. Zudem wird das Root-Dateisystem korrekt eingebunden, so dass Nutzer sich anmelden und mit OpenBSD auf der Xbox arbeiten können. Während es auch Unterstützung für die Netzwerkschnittstelle und den Soundchip der Xbox gibt, lässt sich ein X-Server – und damit eine grafische Oberfläche – noch nicht starten.

Aus Zeitmangel will der Entwickler Markus Ritzer nicht weiter an der Portierung arbeiten, nach seinen Angaben sollten erfahrene OpenBSD-Programmierer die bestehenden Probleme aber einfach beseitigen können. Wie sich OpenBSD auf der Spielekonsole installieren lässt, wird auf der Projektseite(öffnet im neuen Fenster) erklärt. Dafür ist einige Handarbeit nötig, eine automatische Installation gibt es nicht.

Teilweise stammt der Quellcode für den OpenBSD-Port von NetBSD und FreeBSD, die beide schon auf der Xbox laufen. Laut Ritzer wurde OpenBSD allerdings nur auf einer Xbox mit 128 MByte RAM(öffnet im neuen Fenster) getestet – ausgeliefert wurden die Geräte mit nur 64 MByte RAM.


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