Google muss Double-Click-Übernahme verteidigen

Anhörung vor Senat und Repräsentantenhaus geplant

Die Übernahme von DoubleClick durch Google zieht sich weiter hin und nun mischt sich auch die Politik öffentlich in die die Sache ein. Google soll vor dem Repräsentantenhaus und dem Senat aussagen, berichten unter anderem die New York Times und das Wall Street Journal.

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Google will den Dienstleister für Online-Werbung DoubleClick für rund 3,1 Milliarden US-Dollar übernehmen und hat sich dabei unter anderem gegen Microsoft durchgesetzt. Mit der Übernahme würde Googles Gewicht im Online-Werbemarkt deutlich steigen, was nicht nur Microsoft auf den Plan ruft.

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Während die Federal Trade Commission (FTC) in den USA die Übernahme noch untersucht schaltet sich nun auch die Politik ein. Im September 2007 soll Google seine Pläne vor einem Ausschuss des Senats verteidigen und auch das Repräsentantenhaus plant eine Befragung von Google-Managern zu der Übernahme. Neben kartellrechtlichen Bedenken geht es vor allem um die Frage, ob die Übernahme die Privatsphäre der Nutzer gefährdet, ist im Wall Street Journal zu lesen.

Konkurrenten von Google, darunter auch Microsoft, hatten die FTC bereits öffentlich aufgefordert, die DoubleClick-Übernahme genau und im Hinblick auf deren langfristige Auswirkungen zu prüfen. Die Übernahme könnte sich vor diesem Hintergrund noch einige Monate hinziehen, so das Wall Street Journal.

Die New York Time meldet derweil, Google habe unabhängig von den Plänen der Politiker erklärt, die Übernahme schade dem Wettbewerb nicht.

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