Abo
  • Services:

ComBots in der Kritik

Ein-Produkt-Unternehmen verkündet Geschäftsergebnis

Ein wenig verwundert es schon: Der Web.de-Ableger ComBots, der immerhin börsennotiert ist, meldet fast keine Umsatzerlöse. Das Unternehmen bekommt nun von einem der Aktionäre die Aufforderung, den gesamten Bilanzgewinn auszuschütten, der aus dem Verkauf des Portalgeschäfts von Web.de resultiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach einem Bericht des Manager-Magazins will Christian Strenger, ein ehemaliger Sprecher des DWS-Fonds, diesen radikalen Schritt auf der Hauptversammlung beantragen. Laut dem Magazin-Bericht wird dies mit der Aussichtslosigkeit des Geschäftsmodells von ComBots begründet. Die liquiden Mittel des Unternehmens lagen laut Eigenangabe im ersten Quartal 2007 bei stolzen 496 Millionen Euro, der Umsatz war nahe Null.

Stellenmarkt
  1. MDK - Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nord, Hamburg
  2. Haufe Group, St. Gallen (Schweiz)

ComBots' einziges Produkt ist ein Instant Messenger: Er läuft parallel auf Handy und Windows-PC, der Nutzer kann zeitgleich mit einem Konto auf unterschiedlichen Geräten angemeldet sein. Zur Visualisierung der Gesprächspartner sind Comic-Figuren lizenziert worden - der Dienst will sich unter anderem über animierte Avatare finanzieren. Für "Aragorn" aus "Herr der Ringe" oder "Garfield" zahlt der Nutzer pro Figur happige 2,49 Euro.

Der Verlust sank im ersten Quartal auf EBITDA-Basis (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 16,9 Prozent auf jetzt 5,9 Millionen Euro. Entsprechend verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vorquartal von minus 7,9 Millionen Euro auf minus 7,2 Millionen Euro. Das erste Quartal 2007 schloss ComBots mit einem Nettoverlust von 7,2 Millionen Euro ab.

Das Ein-Produkt-Unternehmen ComBots wird nach Darstellung des Manager-Magazins trotz Börsennotierung ähnlich wie ein Familienunternehmen beherrscht. ComBots-Chef Michael Greve und sein Bruder Matthias gehören rund 50 Prozent der Firma Cinetic, die die 56,14 Prozent an ComBots hält. Der Aufsichtsrat von ComBots ist mit Vater Felix Greve besetzt, der ebenfalls ein größeres Aktienpaket hält.

Das Unternehmen beschäftigt dem Bericht nach rund 130 Mitarbeiter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  2. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  3. (nur für Prime-Mitglieder)
  4. 77€ (Vergleichspreis 97€)

Jason Kunz 31. Aug 2007

ComBots had quite huge expectation, not applicable with the market. I can't see any...

Conception 28. Jul 2007

Uahhh ... welch Selbstverliebtheit aus diesem Beitrag herausspringt. Unfassbar!

Weissnet 20. Jul 2007

Stimmt.

Rüdiger 19. Jul 2007

Du kannst davon ausgehen, dass die bestimmt einen „Chief Entertainment Officer" haben...

IW 19. Jul 2007

Ich habe leider den Stream der HV verpasst (schei... BAB8!!!) Was gibt`s Neues?


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /