Microsoft will Reklame in Software patentieren lassen

Werbung soll abhängig von den Interessen der Nutzer ausgeliefert werden

Microsoft plant offenbar Reklame in Programme oder auch in das Betriebssystem einzubinden, die auf die Interessen der Nutzer zugeschnitten sein soll. Jedenfalls hat der Software-Gigant ein solches Verfahren beim US-Patentamt angemeldet und wartet nun darauf, dass das Patent erteilt wird. Die Einblendung von Werbung in Software-Produkten ist jedoch bereits seit Jahren üblich.

Artikel veröffentlicht am ,

Das US-Patentamt hat das Verfahren von Microsoft unter der Antragsnummer 20070157227 veröffentlicht. Eingereicht wurde der Vorschlag von Microsoft im Februar 2006. Auch damals nutzten etliche Software-Hersteller bereits die Möglichkeit, Werbung in Applikationen einzubinden.

Im Unterschied zu den bisherigen Möglichkeiten der Werbeeinblendungen will Microsoft Werbung ausliefern, die auf die Interessen der Nutzer zugeschnitten ist. Dazu werden Daten überwacht, die über den Computer des Anwenders abgewickelt werden, damit das als "Advertising Framework" bezeichnete System Schlüsselwörter abfangen kann. Abhängig davon will Microsoft die Interessen des Nutzers herausfinden. Damit ähnelt das System der kontextsensitiven Werbung, die unter anderem in Suchmaschinen verwendet wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bla 30. Jul 2007

Ich persönlich würde gerne ein bischen Werbung in Kauf nehmen, wenn die Preise dadurch...

aye 20. Jul 2007

TV-Gebühren werden über kurz oder lang für alle Sender kommen, abgesehen mal von den...

serious 19. Jul 2007

... und ich darauf, dass nach so vielen Jahren es immer noch Spastis gibt, die nicht mal...

iTroll 19. Jul 2007

In der Überschrift zum oben gennanten Artikel ist leider ein sinnentstellender...

aye 19. Jul 2007

Mein Beileid



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ada & Zangemann
Das IT-Märchen, das wir brauchen

Das frisch erschienen Märchenbuch Ada & Zangemann erklärt, was Software-Freiheit ist. Eine schöne Grundlage, um Kinder - aber auch Erwachsene - an IT-Probleme und das Basteln heranzuführen.
Eine Rezension von Sebastian Grüner

Ada & Zangemann: Das IT-Märchen, das wir brauchen
Artikel
  1. Koalitionsvertrag: Berlin setzt auf Open Source
    Koalitionsvertrag
    Berlin setzt auf Open Source

    Die neue Berliner Landesregierung hält Open Source für "unverzichtbar". Offener Code soll priorisiert und OSS-Communitys gefördert werden.

  2. TTDSG: Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten
    TTDSG
    Neue Cookie-Regelung in Kraft getreten

    Mit jahrelanger Verspätung macht Deutschland die Cookie-Einwilligung zur Pflicht. Die Verordnung zu Einwilligungsdiensten lässt noch auf sich warten.

  3. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /