Spieletest: Mario Party 8 - Wii-Brettspiel

Erste Umsetzung der populären Reihe für Nintendos Wii

Die Mario Party-Reihe läuft und läuft und läuft: Mit immer neuen Ideen, wie zuletzt etwa einem beigelegten Mikrofon inklusive Spracherkennung, versucht Nintendo das virtuelle Brettspiel weiterhin populär zu halten. Bei Mario Party 8 hatte man es dabei recht einfach, was die spielerischen Neuerungen anging - schließlich ist dies der erste Teil der Serie für Nintendos Wii, weshalb natürlich vor allem auf die besonderen Fähigkeiten des Controllers zurückgegriffen werden konnte.

Artikel veröffentlicht am ,

Mario Party 8 (Wii)
Mario Party 8 (Wii)
Das grundsätzliche Spielprinzip hat sich einmal mehr nicht geändert: Aus diversen berühmten Nintendo-Figuren wird ein Charakter ausgewählt, danach begibt man sich mit drei Konkurrenten aufs Spielfeld. Zur Auswahl stehen dabei diesmal unter anderem ein Spukhaus und eine Schatzinsel. Per Knopfdruck wird gewürfelt und mit der eigenen Figur vorwärts gegangen; je nach dem Feld, das dann besetzt wird, hagelt es Münzen oder aber bestimmte Ereignisse wie zum Beispiel das Zurücksetzen an den Startpunkt.

Stellenmarkt
  1. Entwickler / Programmierer Automatisierungstechnik (m/w/d)
    KHS GmbH, Worms
  2. Softwareentwickler (m|w|d)
    Gerd Bär GmbH, Heilbronn
Detailsuche

Mario Party
Mario Party
Richtig unterhaltsam wird es wie gewohnt allerdings erst, wenn alle gewürfelt haben - denn nach jeder Runde wartet eines von über 60 Minispielen. Die dauern meist nur ein paar Sekunden, sind nichtsdestotrotz aber recht unterhaltsam - zumal entweder in spontan zusammen geschlossenen Teams von 2 gegen 2 bzw. 3 gegen 1 oder auch im Modus "Jeder gegen Jeden" gespielt wird. Die Aufgaben reichen von kurzen Snowboard-Rennen über Lasso werfen, auf einem Seil balancieren bis hin zum Hantieren mit Bomben. Die Bedienung ist dabei intuitiv und simpel - die Wiimote muss passend gedreht, balanciert und gelenkt werden, was auch Gelegenheitsspieler schnell begreifen; längere Erklärungen sind nicht vonnöten. Jedes absolvierte Minispiel kann hinterher übrigens auch einzeln gestartet werden, etwa zum Üben oder als kleiner Zeitvertreib.

Das grundsätzliche Problem der Mario Party-Reihe bleibt allerdings auch bei Teil 8 dasselbe: Der Titel ist für Solospieler nur begrenzt interessant, nach Freischalten aller Minigames lässt die Motivation, gegen Computergegner anzutreten, schnell nach. Wirklich unterhaltsam ist das Ganze also immer nur dann, wenn Freunde dabei sind - und zwar im selbem Raum; einen Online-Modus hat Nintendo dem Titel nämlich leider nicht spendiert.

Optisch und akustisch wird leider nur Standard-Kost geboten; die Animationen und das Spielbrettdesign sind zweifelsohne putzig, prinzipiell aber auf altem Gamecube-Niveau. Im Handel ist Mario Party 8 bereits erhältlich, der Verkaufspreis liegt bei etwa 50,- Euro.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Sicherheit: (Anti-)Hacking für Administratoren und Systembetreuer: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28.-30.06.2023, Virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    19.-22.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Fazit:
Die Bedienung per Wiimote bringt einiges an Abwechslung in den Minispiel-Alltag, ansonsten gilt für Mario Party 8 prinzipiell dasselbe wie für alle vorherigen Titel der Reihe: Solange mit mehreren Freunden zusammen gespielt wird, ist das Ganze wirklich äußerst unterhaltsam, Solo-Gamer hingegen werden schon nach wenigen Stunden über mangelnde Langzeitmotivation klagen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Missingno. 20. Jul 2007

Eisregen trollte:

Missingno. 19. Jul 2007

Kohl-Witze ftw! ;)

Wecker 18. Jul 2007

Wird Zeit, mal die Strategie in Punkto Online-Gaming zu überdenken.

mercalli12 18. Jul 2007

Hehe, habt ihr denn beim Test auch wirklich gespielt? Scheint ja nicht so, sonst wüsstet...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krise bei visuellen Effekten
Bitte alles schnell und billig

Für Kino und Streaming werden immer mehr effektintensive Filme und Serien gemacht. Wer dabei auf der Strecke bleibt: die Menschen, die diese Effekte möglich machen.
Von Peter Osteried

Krise bei visuellen Effekten: Bitte alles schnell und billig
Artikel
  1. Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
    Paramount+ im Test
    Paramounts peinliche Premiere

    Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  2. So funktioniert der Strommarkt: Der Preis ist heiß
    So funktioniert der Strommarkt
    Der Preis ist heiß

    Mit der Liberalisierung hat die Politik den Strommarkt entfesselt. Dafür zahlen die Verbraucher nun die Rechnung.
    Eine Analyse von Hermannus Pfeiffer

  3. Smartphones: Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung
    Smartphones
    Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung

    Huawei hat sich mit den großen Smartphoneherstellern Oppo und Samsung geeinigt, Patente zu tauschen und dafür zu zahlen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /