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Open XML als Standard abgelehnt

INCITS stimmt gegen Standardisierung des Dateiformates

Das "International Committee for Information Technology Standards" (INCITS) hat gegen die Standardisierung von Microsofts Office-Format Open XML gestimmt. Das Komitee ist zwar eine US-amerikanische Einrichtung, hat jedoch Einfluss auf die International Organization for Standardization (ISO), der Open XML ebenfalls zur Standardisierung vorliegt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das V1-Komitee des INCITS stimmte am 13. Juli 2007 über Open XML ab, wobei die nötige Zweidrittelmehrheit verfehlt wurde, wie das bei IBM beschäftigte Komitee-Mitglied Rob Weir in seinem Blog berichtet. Die Normungsorganisation ist von der ANSI akkreditiert und ihre Entscheidungen geben die US-Position im ISO-Standardisierungsprozess wieder.

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Die Abstimmung erfolgte während einer Telefonkonferenz. Laut Weir war bei der Entscheidung bemerkenswert, dass viele V1-Mitglieder erst spät zum Entscheidungsprozess hinzustießen. Anfang 2007 waren nur sieben Mitglieder beteiligt, mittlerweile sind es 26, wobei viele der neuen Mitglieder Microsoft-Partner sein sollen.

Microsoft hat sein Open-XML-Format - das als Konkurrent zum OpenDocument-Format gilt - bei der ISO zur Standardisierung eingereicht. Dabei ist es für den so genannten "Fast Track"-Prozess angemeldet, der schneller zu einem ISO-Standard führen soll.



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OliverHaag 20. Jul 2007

Vermutlich weil man bei OpenDocument ohne Bestechung und Unterwanderung freiwillig dafür...

iMer 18. Jul 2007

Wenn sie die Abstimmung schon mit gekauften Marionetten beeinflussen wollen, dann sollte...

AlgorithMan 18. Jul 2007

nationalsozialistisch heisst, dass sie ihren Lands- leuten gutes tun... gestapo...

abc-suppe 18. Jul 2007

Jep, Microsoft müsste nur ODF in seinen Office implementieren, das wäre alles. Nur...

uSer 18. Jul 2007

gerade heute von MS bekommen: die MS News 14/07 Eine der Schlagzeilen: Open XML - der...


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