Googles Cookies sterben künftig früher
Google speichert in Cookies unter anderem Nutzereinstellungen ab, z.B. die Zahl der gewünschten Suchergebnisse pro Seite oder "SaferSearch-Vorgaben" um pornographische Inhalte auszufiltern. Die kleinen Textdateien liegen auf dem Rechner des Nutzers und werden bei jedem Aufruf an die entsprechenden Websites übermittelt. Je nach Einstellung verfallen sie automatisch, wenn sie nicht zuvor vom Nutzer gelöscht werden.
Nun hat Google seinen Cookies aber eine Lebensdauer bis 2038 eingeimpft – zu lange, wie Datenschützer kritisieren. So kann Google auch nach Jahren einzelne Nutzer wieder erkennen und mit den bei Google über sie gespeicherten Daten durchleuchten. Schließlich speichert Google alle Suchanfragen und bietet diverse Dienste, die persönliche Daten erfassen – von E-Mail und Kalender über Fotoalben bis hin zum Social Network.
Um auf diese Kritik zu reagieren kündigte Google nun an, die Lebenszeit seiner Cookies auf zwei Jahre zu begrenzen. Allerdings wird diese Spanne bei jedem Besuch erneuert, nur wenn jemand zwei Jahre nicht auf Google zugreift verfällt sein Cookie von allein. Gelöscht werde kann das Cookie allerdings zu jeder Zeit.
Bereits im Juni 2007 hatte Google angekündigt alle Server-Logs nach 18 bis 24 Monaten zu anonymisieren so dass die gespeicherten Suchanfragen dann nicht mehr einem Nutzer zuzuordnen sind. Die Speicherung der Daten sei aber notwendig um dem Kunden die passenden Dienste anbieten und diese verbessern zu können, so Google.