Angetestet: Apples iPhone ist anders

Apple iPhone
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Hier vermisst man dann die eingeblendete Tastatur, um schnell den Namen eines Kontaktes einzugeben und diesen mit einem weiteren Fingerdruck anrufen zu können. Auf diese Scrollfunktion mit Indexleiste setzt Apple auch bei der iTunes-Anwendung im iPhone. Als Entschädigung dafür bewegt man sich butterweich durch solche Listen und eine Dynamik sorgt dafür, dass das Scrollen bei entsprechendem Schwung ganz zügig geschieht und zum Ende hin gemächlich ausläuft.

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Für ein modernes Mobiltelefon äußerst ungewöhnlich: Das iPhone kann MMS weder versenden noch empfangen. Da der Dienst vor allem über Netzgrenzen nur unbefriedigend zu nutzen ist, muss hier jeder selbst entscheiden, wie sehr einem die MMS-Fähigkeit fehlt. Empfindlicher könnte da schon der Verzicht auf eine Java-Engine stören, denn dadurch lassen sich mit dem iPhone keine Java-Spiele oder -Applikationen nutzen.

Auch wird eine Aufgabenliste vermisst, die den mitgelieferten Kalender und die Notizapplikation sinnvoll ergänzen würden. Der Kalender bietet eine Tages-, Monats- und Jahresansicht, kennt jedoch keine Wochenübersicht. Zudem beherrscht das iPhone keine Sprachanwahl, um Telefonate per Headset zu initiieren, ohne das iPhone in die Hand zu nehmen und es fehlt eine Suchfunktion, um Daten auf dem iPhone bequem zu finden. Der Funktionsumfang des Apple-Handys kann nicht durch Aufspielen von Software erweitert werden. So macht sich auch das Fehlen eines Instant-Messaging-Clients negativ bemerkbar, was besonders ärgerlich ist, weil das Mobiltelefon in den USA mit mobiler Daten-Flatrate verkauft wird. Ein Instant Messenger als Browser-Dienst sollte mit dem iPhone jedoch nutzbar sein, allerdings bringt dieser wohl weniger Komfort als es mit einem eigenständigen Instant Messenger möglich wäre.

Apple iPhone
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Äußerst sparsam wirken die Funktionen rund um die eingebaute 2-Megapixel-Kamera, die ausschließlich Fotos aufnimmt und keine Zoom-Funktion kennt. Ob die Aufnahme von Videos später einmal nachgerüstet wird, ist nicht bekannt. Bereits seit der Produktankündigung des iPhones ist bekannt, dass sich der interne Akku nicht ohne weiteres wechseln lässt. Für den Fall eines Austauschs muss das Mobiltelefon an Apple geschickt werden. Außerdem besitzt das Apple-Handy keinen Speicherkartensteckplatz, so dass je nach Modell maximal 4 oder 8 GByte an Daten genutzt werden können.

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Obwohl die Musikfunktionen beim iPhone eine zentrale Rolle spielen, unterstützt das Apple-Handy nicht das Bluetooth-Profil A2DP, um Stereoton drahtlos an passende Geräte zu übertragen. Für den Musikgenuss bleibt also derzeit immer nur der Anschluss eines kabelgebundenen Kopf- oder Ohrhörers. Aber auch das geht nicht ganz reibungslos. Zwar verfügt das iPhone - entgegen erster Testberichte - sehr wohl über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, diese lässt sich aber nicht ohne weiteres nutzen. Denn die Buchse befindet sich so tief im Gehäuse, dass ein Adapter benötigt wird, um herkömmlichen Kopf- oder Ohrhörer anschließen zu können.

Im Rahmen der Bluetooth-Unterstützung macht sich ein weiterer Nachteil bemerkbar: Bluetooth kann nur zur Anbindung von Headsets oder Freisprechanlagen verwendet werden. Ein Datenaustausch über Bluetooth funktioniert ebensowenig wie die Synchronisation mit dem PC. Diese Einschränkung hat Apple mit Mobiltelefonen auf dem US-Markt gemein, so dass Europäer hoffen können, dass diese Bluetooth-Einschränkungen im europäischen Modell nicht zu finden sein werden.

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caso 30. Apr 2013

Ich muss zugeben, es war Absicht ^^

iPhone-User 29. Mai 2008

Mit ausreichen Gewalt bekommt man ALLES kaputt und wie das auf den Bildern aussieht, ist...

k23 04. Aug 2007

Ich werde wohl erstmal noch bei meinem BlackBerry Pearl bleiben und warten bis alle...

explofish 23. Jul 2007

Abwarten! Ist es denn schon sicher ob das Iphone ohne UMTS kommt? wenn ja ist es...



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