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Open Source, Creative Commons und der Markt

Im zweiten Teil des Aufsatzes wird dann zusätzlich zum Urheberrecht noch Patentschutz für Software ins Modell integriert. Dabei wird ausdrücklich eine "patentfreundliche" Ausgangsposition gewählt. Dabei stellt sich heraus, dass es "nicht unwahrscheinlich ist, dass Patente [für Software] das optimale Wachstum behindern". Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher, ohne die Kosten für das Anmelden und Durchsetzen von Patenten zu berücksichtigen. Wie diese Kosten leicht die mit Patenten zu erzielenden Einnahmen übersteigen können, berichtete kürzlich die Sonntagsausgabe der New York Times.

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Mit der Übertragbarkeit der urheberrechtlichen Prinzipien von Open-Source-Lizenzen auf andere Kulturgüter als Software befasste sich die Pariser Professorin Joëlle Farchy von der Sorbonne-Universität in ihrem Konferenzbeitrag.

Im Auftrag des "Hohen Rats für literarisches und künstlerisches Eigentum" ist sie zusammen mit der Juristin Valérie-Laure Benabou der Frage nachgegangen, welche Vor- und Nachteile die Verwendung unterschiedlich "freier" Lizenzen für Autoren und Künstler mit sich bringt. Unter "freien Lizenzen" verstehen Farchy und Benabou solche, die nach dem Vorbild der GNU General Public License (GPL) die Grundfreiheiten des Rechts zur Nutzung, der Bearbeitung, der Vervielfältigung und der Weitergabe einräumen.

Auf der Seite der Vorteile verbuchen die Expertinnen die Möglichkeit, durch die Lizenzierung der Wiederverwendung von Teilen existierender Werke die Schaffung und Verbreitung neuer Werke, neuer künstlerischer Ausdrucksformen zu fördern. Historisch betrachtet hat dieser Vorgang der Appropriation, also der künstlerischen Aneignung, ohnehin immer schon stattgefunden. Den Nutzen aus diesem Vorteil können allerdings vorrangig die nicht professionell tätigen Künstler ziehen. Wer beabsichtigt, mit seinen Werken Geld zu verdienen, sieht sich bei der Verwendung insbesondere freier Lizenzen mit erhebeblichen Nachteilen konfrontiert. Als Beispiel dafür verweisen Farchy und Benabou auf die restriktiven Bestimmungen der Verwertungsgesellschaften in Frankreich, die ihren Mitgliedern die Verwendung freier Lizenzen verbieten.

Im Anschluss an den Vortrag von Joëlle Farchy entspann sich unter den Teilnehmern des Workshops eine rege Diskussion über die Rolle der Verwertungsgesellschaften. An deren Ende herrschte Einigkeit darüber, dass die Verwertungsgesellschaften ihre Rolle in der Informationsgesellschaft neu bestimmen müssen. Beharren sie auf ihrer bisher gezeigten Unbeweglichkeit im Umgang mit alternativen Verwertungsmodellen, droht ihnen ansonsten möglicherweise das Schicksal der Dinosaurier. [Robert A. Gehring]

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Lim_Dul 17. Jul 2007

Ich will auch garnicht bestreiten, dass ich Open-Source Software besser finde. Nur...

el.Nachttopf 17. Jul 2007

wären sehr viele unangenehme Probleme erst gar nicht entstanden, wenn es dieses Closed...

el. Fensterheber 17. Jul 2007

wären ja sehr viele unangenehme probleme erst gar nicht entstanden wenn es dieses open...


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