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GEZ will sich Freiberufler und Selbstständige vorknöpfen

Mahnkampagne noch für den Sommer geplant. Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) will Freiberufler und Selbstständige stärker kontrollieren. Es sei denkbar, dass sich die GEZ Adresslisten besorge, um dann gezielt gewerbliche Nutzer von gebührenpflichtigen, internetfähigen Computern und Handys aufzuspüren, sagte eine GEZ-Sprecherin dem Tagesspiegel.
/ Andreas Donath
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Momentan warte die Einzugszentrale jedoch noch ab, wie viele Selbstständige sich freiwillig anmelden. Seit Januar 2007 sind auch internetfähige Computer und Handys gebührenpflichtig. Während diese Gebühren bei Privatleuten bereits durch die Fernsehgebühr abgedeckt ist, müssen Selbstständige und Freiberufler jetzt oft erstmals zahlen, selbst wenn sie kein TV- oder Radiogerät besitzen.

Doch viele scheinen das noch nicht zu tun. Seit dem Start der Computer-Gebührenpflicht vor einem halben Jahr hat die GEZ nach eigenen Angaben 67.000 Geräte erfasst, davon gut 50.000 gewerbsmäßig genutzte Computer und Handys. Das selbst gesteckte Ziel liegt für dieses Jahr bei 100.000 gewerblich genutzten Computern und Handys, die neu angemeldet werden.

Noch in diesem Sommer will die GEZ eine Kampagne starten, mit der sie sich an Computerbesitzer wendet.


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