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Intel tritt der OLPC-Initiative bei

OLPC-Rechner und Intels "Classmate" sollen vorerst koexistieren

Die Gerüchte der letzten Wochen haben sich nun doch bestätigt: Mit dem Segen des Gründers Nicolas Negroponte vom MIT tritt Intel der Initiative "One Laptop Per Child" (OLPC) bei und nimmt einen Platz im Vorstand ein. Intel und die OLPC-Organisatoren wollen nun zusammenarbeiten, um die Verbreitung von Bildungs-Rechnern in der dritten Welt und in Schwellenländern voranzutreiben. Die beiden konkurrierenden Hardware-Designs von Intel und OLPC bleiben dabei vorerst erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits Anfang Juli 2007 meldete das US-Magazin "BusinessWeek", Intel und die OLPC würden Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit führen. Bisher waren sich die gemeinnützige OLPC und Intel spinnefeind: Während die vom Gründer des MIT-Media-Lab, Nicolas Negroponte, angestoßene OLPC mit dem Modell XO ein kindgerechtes Mini-Notebook mit neuartigem Display, AMDs Geode-Prozessor und modifziertem Linux entwickelte, zauberte Intel schnell den "Classmate PC" aus dem Hut, der auf Standard-Komponenten basiert.

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Intel legte jedoch auch noch sein Programm World Ahead auf, das sich um den Vertrieb und die Infrastrukturen von Bildungsrechnern kümmerte. Offenbar so erfolgreich, dass auch die OLPC Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem größten Halbleiter-Hersteller der Welt hatte. So meint auch Negroponte nun: "Intel nimmt seinen Platz im OLPC-Vorstand als einer der weltweiten Technologieführer ein. Unser Ziel ist es, Kindern zu helfen. Gemeinsam mit Intel können wir sicherstellen, dass eine maximale Anzahl an Laptops die Kinder dieser Welt erreicht."

Auch Intel-Chef Paul Otellini gibt sich ganz im Sinne der guten Sache: "Unser Beitritt zu OLPC unterstreicht einmal mehr unser Engagement im Bildungssektor in den vergangenen 20 Jahren. Wir sind davon überzeugt, dass Technologie bei der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder im 21. Jahrhundert eine zentrale Rolle spielt."

Wie Intel gegenüber Golem.de erklärte, werden die beiden sehr unterschiedlichen Hardware-Designs des Modells XO der OLPC und der Classmate PC von Intel zunächst weiter existieren - das Ziel ist zunächst ein gemeinsamer Vertrieb, und erst dann ein Technologie-Transfer. Da beide Geräte mit x86-Prozessoren arbeiten, ist anzunehmen, dass AMD seinen prestigeträchtigen Platz in den OLPC-Geräten mit der Zeit verlieren könnte. Umgekehrt kann aber auch die sehr spezifischer Software der OLPC auf dem Classmate laufen: Dieser arbeitet nämlich auch unter Linux, und auf dem freien Betriebssystem ist auch das OLPC-Betriebssytem aufgebaut.



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Bouncy 15. Jul 2007

was du nicht sagst, einem weltkonzern geht es nur ums geld? _natürlich_ geht es nur ums...

hhhhhhh 15. Jul 2007

Für Vektorgrafik reicht mir Xara LX und für Pixelbearbeitung ist Gimp eine ernste...

freidenker 14. Jul 2007

kT

Svenson 13. Jul 2007

Intel ist doch nicht blöd. Weil die es alleine nicht hinbekommen ein so günstiges...


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