• IT-Karriere:
  • Services:

Fotomanipulation mit Flickr & Co.

Software ergänzt und komplettiert Fotos anhand fremder Bilder

Forscher an der Carnegie-Mellon-Universität haben ein System entwickelt, mit dem sich Fotos mit Hilfe von Bildern aus dem Internet ergänzen oder vervollständigen lassen. So lassen sich beispielsweise Menschen, die im Weg stehen, nachträglich entfernen oder leblose Aufnahmen durch das Einfügen von Menschen umgestalten - mit wenigen Mausklicks und ohne besondere Fähigkeiten, denn das System findet selbst passende Bilder, die die Lücken füllen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Software der Wissenschaftler um Alexei A. Efros ist in der Lage, die großen Mengen visueller Informationen, die im Internet zu finden sind, zu verarbeiten und so Bilder zu finden, die am besten passen. Sie eignet sich nicht für alle Anwendungsszenarien, soll aber dort, wo sie gute Dienste leistet, die Arbeit erheblich erleichtern.

Stellenmarkt
  1. ARTHEN Kommunikation GmbH, Karlsruhe
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Künstliche Fußgänger
Künstliche Fußgänger
Offiziell vorgestellt wird die Software auf der SIGGRAPH Anfang August 2007, aber schon jetzt stehen Beispiele und die entsprechenden Aufsätze im Netz. Dabei geht es um zwei unterschiedliche Projekte: Das erste, "Photo Clip Art" getaufte System wurde von den Doktoranden Jean-François Lalonde und Derek Hoiem zusammen mit Carsten Rother, John Winn und Antonio Criminisi von Microsoft Research Cambridge entwickelt. Es nutzt Bilder der Website LabelMe als Clip-Art, mit der sich ein Foto z.B. durch Menschen oder Autos ergänzen lässt.

Um das Ergebnis möglichst realistisch aussehen zu lassen, analysiert die Software das Original-Foto und versucht, die Kameraperspektive sowie die Lichtverhältnisse zu erkennen. Anschließend sucht sie in der Clip-Art-Datenbank vorgegebene Motive, die zum Original-Foto passen. Der Nutzer muss lediglich den Horizont in seinem Foto als Orientierung für die Software markieren. Die Software kann die Clip-Art-Bilder dann in der Szene platzieren und passt die Proportionen entsprechend ihrer Entfernung zur Kamera an.

Scene Completion
Scene Completion

Die zweite Software wurde "Scene Completion" getauft und vom Doktoranden James Hays aus dem Team von Alexei A. Efros entwickelt. Sie sucht bei Flickr nach Fotos, um Lücken in Bildern zu füllen. Diese Lücken können ebenso durch eine physische Beschädigung der Aufnahmen entstanden sein wie durch einen Editor, mit dessen Hilfe bestimmte störende Objekte aus dem Bild entfernt wurden - z.B. Menschen, Autos oder Gebäudeteile. Statt solche Lücken durch kopierte Teile aus dem gleichen Bild aufzufüllen, greift die Software zu anderen Aufnahmen, deren Farben und Texturen gut in die Lücke passen.

Gerade bei sehr beliebten und oft fotografierten Motiven ist die Chance groß, dass die Software die Lücke mit Teilen aus einem Foto füllen kann, auf dem das gleiche Objekt zu anderer Zeit und ggf. leicht anderer Perspektive zu sehen ist. Wie die Lücken gefüllt werden, entscheidet letztendlich der Nutzer, dem die Software rund 20 Vorschläge präsentiert. Die Qualität der Ergebnisse hängt dabei maßgeblich von der Zahl der zur Verfügung stehenden Bilder ab, auf die die Software zurückgreifen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

bla 10. Mai 2008

ch versteh grad allgemein nicht was das problem ist. ich hab auch mehrere accs bei...

os-united 12. Jul 2007

Irgendwie kommt mir das bekannt vor: heißt Photoshop und funktioniert auch ohne Flickr...

Rupert 12. Jul 2007

Nein das will ich nicht behaupten. Aber wenn ein 17 jähriger im Urlaub von einer 13...

..... 12. Jul 2007

lustig ist, das die wohl fördergelder von ms research bekommen haben aber auf mac...

Blork 12. Jul 2007

Stimmt schon. Aber solche Aufträge will ich im meiner Agentur nicht sehen.


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
    Dreams im Test
    Bastelwastel im Traumiversum

    Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
    2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
    3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

    Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
    Login-Dienste
    Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

    Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
    2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
    3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

      •  /