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Oracle veröffentlicht Database 11g

Datenbank mit über 400 neuen Funktionen

Als beste je von Oracle veröffentlichte Software preist der Hersteller die Database 11g an und verweist auf über 400 neue Funktionen und 36.000 Mannmonate Entwicklungszeit. Erweitert wurden unter anderem die Cluster-Funktionen sowie Automatisierungsfunktionen für den Einsatz in Rechenzentren.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit der Database 11g hat Oracle die neue Version seines bekanntesten Produktes vorgestellt. Damit wird es möglich, die Stand-by-Datenbank nicht nur zur Sicherung bei Systemausfällen zu nutzen, sondern sie im produktiven Einsatz auch zur Leistungssteigerung zu verwenden. Mit dem Data Guard können Lesezugriffe auf die Datenbank erfolgen, während sie zur Wiederherstellung genutzt wird. Auch wenn Updates auf dem Hauptserver eingespielt werden, übernimmt die Stand-by-Datenbank so.

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Die neue Version bringt außerdem weitere Funktionen zur Datenkompression und -partitionierung mit. Die Partitionierung soll zu großen Teilen automatisch erfolgen können, aber auch die manuelle Einteilung nach vorgegebenen Regeln ist möglich. Mit "Oracle Total Recall" lassen sich zudem aus bestimmten Tabellen Informationen von einem früheren Zeitpunkt abfragen.

Oracle Database 11g soll zuverlässiger arbeiten, um das Risiko ungeplanter Downtimes auf ein Minimum zu reduzieren und bietet eben dafür auch parallele Backup- und Wiederherstellungsoptionen. Mit "Oracle Fast Files" gibt es eine neue Möglichkeit zum Speichern von Large Objects (LOBs) wie großen Bildern, aber auch XML. Die Geschwindigkeit soll dabei genauso hoch sein, als würden die Dateien in einem normalen Dateisystem abgelegt.

Laut Hersteller wurde auch die Geschwindigkeit der XML-Datenbank erhöht. XML-Daten lassen sich etwa mit XQuery und SQL/XML ändern. Neu sind auch weitere Verschlüsselungsoptionen, die auch auf LOBs angewandt werden können. Weitere Änderungen beim Self-Management und der Automatisierung sollen zudem den Einsatz des Datenbanksystems erleichtern, indem beispielsweise Vorschläge zur Paritionierung gemacht und automatisches SQL- und Speichertuning geboten werden.

Für Entwickler bringt die neue Version einen Just-in-Time-Compiler mit, um Java-Prozeduren schneller auszuführen. Um .Net-Anwendungen zu entwickeln, lässt sich Oracle in Visual Studio integrieren.



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wtf 12. Jul 2007

i lol'd

3bit 12. Jul 2007

Dafür, dass die Datenbank veröffentlicht wird gibt es reichlich wenig Möglichkeiten (vom...

wiZ-art 12. Jul 2007

Momentan behelfe ich mir immer noch mit einer Linux VM, um mit Rails auf Oracle zugreifen...

oOo 12. Jul 2007

Der Wortlaut verrät es bereits - hier haben wir es mit einem erfahrenen DBA zu tun der...

bin-da 12. Jul 2007

oder bleibt das anderen vorbehalten?


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