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Turbolinux hilft Microsoft bei Open XML

Version des OpenDocument-Konverters für asiatischen Markt. Der asiatische Linux-Distributor Turbolinux arbeitet mit Microsoft gemeinsam an einer japanischen und einer chinesischen Version des "Open-XML-to-ODF-Translator". Den Nutzern soll damit mehr Wahlfreiheit gegeben werden, heißt es von Turbolinux.
/ Julius Stiebert
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Der mittlerweile hauptsächlich im asiatischen Markt tätige Linux-Anbieter hat nach eigenen Angaben bereits viel Erfahrung im Umgang mit dem OpenDocument-Format (ODF). Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft erhofft sich Turbolinux letztlich auch Vorteile für die eigenen Kunden, die mit dem Open-XML-Dateiformat aus Redmond arbeiten wollen.

Zu diesem Zweck beteiligt sich Turbolinux an dem Sourceforge-Projekt(öffnet im neuen Fenster), das einen Open-XML-ODF-Konverter für Microsoft Office entwickelt. Derzeit gibt es nur das Plug-In für Word in der Version 1.0, die Erweiterungen für Powerpoint und Excel befinden sich noch in der Betaphase, sollen aber Anfang 2008 fertig sein. Die Veröffentlichung erfolgt unter den Bedingungen der BSD-Lizenz.

Turbolinux' Aufgabe wird unter anderem darin bestehen, die Software um Unterstützung für Multibyte-Zeichensätze zu erweitern. Schon früher hatte der Anbieter einen Vertrag mit Microsoft geschlossen, um Multimedia-Codecs in seiner Linux-Distribution ausliefern zu können.

Derzeit arbeitet Microsoft auch daran, einen Open-Source-Konverter zu erstellen, der zwischen Chinas Unified Office Format und Open XML umwandelt.


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