Abo
  • Services:
Anzeige

Haben 0180er-Nummern noch eine Zukunft?

"Geteilte Kosten" oft höher als ein komplett vom Anrufer bezahltes Ferngespräch

Rufnummern im Bereich 0180 stehen für so genannte "Geteilte-Kosten-Dienste" ("Shared-Cost-Dienste") zur Verfügung, der Angerufene und der Anrufer teilen sich hierbei die Kosten, so die Idee. Angesichts der in den letzten Jahren deutlich gesunkenen Ferngesprächsgebühren sind Anrufe auf 0180er-Nummer heute aber oft teurer als ein einfaches Ferngespräch, von einer Kostenteilung kann eigentlich keine Rede mehr sein. Das meint auch die Bundesnetzagentur und stellt die Frage, ob die "Geteilte-Kosten-Dienste" überhaupt nicht benötigt werden oder zumindest die Gebühren gesenkt werden sollten.

Bei 0180er-Rufnummern müssen die Kosten zwischen Anrufenden und Angerufenen geteilt werden, es darf dabei kein Entgelt erhoben werden, das an den Nutzer der Nummer, den Angerufenen, ausgezahlt wird. Das hat 1997, als die entsprechenden Zuteilungsregeln verfasst wurden, auch gut funktioniert, zumal die Verbindungsentgelte für Ferngespräche deutlich über den Preisen für Anrufe bei 0180er-Nummern lagen.

Anzeige

Nun hat sich der Telekommunikationsmarkt in den letzten zehn Jahren aber deutlich verändert, vor allem Ferngespräche wurden deutlich billiger, während sich die Entgelte für Anrufe auf 0180er-Nummern kaum verändert haben. Insbesondere den Teilbereich 0180-5, in dem die Gespräche mit 14 Cent pro Minute zu Buche schlagen, hält die Bundesnetzagentur heute für problematisch, auch weil den Angerufenen seit einiger Zeit zunehmend Geld als so genannter "Werbekostenzuschuss" ausgezahlt wird. Die 0180er-Rufnummern werden so "im Grunde für niedrigpreisige Premium-Dienste verwendet", stellt die Behörde fest. Genau dafür sind die 0180er-Nummern aber eben nicht gedacht, sondern 0900er-Nummern vorgesehen.

Dabei werden Kosten, die durch Anrufe bei 0180er-Rufnummern entstehen, von den Verbrauchern zunehmend als ungerechtfertigt empfunden, dazu zählen die Verwendung von 0180er-Rufnummern durch öffentliche Institutionen und Einrichtungen wie Krankenhäuser, lange Warteschleifen, die Tatsache, dass 0180er-Rufnummern in Flatrate-Tarifen nicht enthalten sind sowie höhere Preise für Anrufe bei 0180er-Rufnummern aus Mobilfunknetzen.

Haben 0180er-Nummern noch eine Zukunft? 

eye home zur Startseite
frago 22. Okt 2010

Diese 0180er Nummern sind nur für Leute nützlich, die keine Flatrate haben, weil dann das...

Votzenolli 12. Jul 2007

Genau genommen bezahlt man wohl für das Vergnügen in der Leitung zu hängen, ganz...

kendon 11. Jul 2007

ich habe eine gewisse schwierigkeit die bedeutung deiner signatur zu entschlüsseln.

guert 11. Jul 2007

... Das letzte Mal als ich So ist es auch, aber ... ... leider hat der Gesetzgeber...

guert 11. Jul 2007

http://www.tk-anbieter.de/0180/



Anzeige

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  3. Verve Consulting GmbH, Hamburg, Köln
  4. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 7,49€
  2. 189,99€
  3. (u. a. Cities: Skylines für 6,66€)

Folgen Sie uns
       


  1. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  2. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  3. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  4. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  5. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  6. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  7. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  8. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  9. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  10. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Spielkonsole?

    Crass Spektakel | 14:16

  2. Re: Vertärkter Handel mit Lücken?

    elgooG | 14:10

  3. Re: Irrelevanter Nebenschauplatz

    Dietbert | 14:09

  4. Re: 150 cd/m2??? really?

    Berlinlowa | 14:09

  5. Re: In der Praxis: Alles über die Server von Skype

    Theoretiker | 14:02


  1. 13:27

  2. 11:25

  3. 17:14

  4. 16:25

  5. 15:34

  6. 13:05

  7. 11:59

  8. 09:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel