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Toner-Angst nicht wissenschaftlich haltbar

Angebliche Gesundheitsgefahren nicht nachweisbar. Die Diskussion um die angeblich von Laserdruckern ausgehenden Gesundheitsgefahren ist nach einem Forschungsprojekt übertrieben und entbehrt einer wissenschaftlichen Grundlage. Zu diesem Ergebnis kam das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitssicherheit in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Arbeitsmedizin am Universitätsklinikum Essen.
/ Andreas Donath
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Im Rahmen der Untersuchung wurden drei Farbdrucker und Kopierer der Marken Canon, Minolta, Ricoh und Xerox auf ihre Gesundheitsgefährdung hin untersucht. In einer luftdicht abgeschlossenen Kammer wurden die Staub- und Gasemissionen gemessen. Resultat: Von keinem der Geräte geht eine Gefahr für den Benutzer aus.

"Die in den Medien zitierten Studien zum Nachweis von Gesundheitsgefahren entbehren einer arbeitsmedizinischen Grundlage und basieren auf Einzelfallmessungen. Allerdings ist der sachgemäße Umgang mit den Arbeitsgeräten die Grundlage für einen gefahrlosen Büroalltag" , so Dr. Peter Egler, Facharzt für Arbeitsmedizin und Präsidiumsmitglied im Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW).

Dr. Egler weiter: "Wir erhalten zurzeit gehäuft Anfragen von um ihre Gesundheit besorgten Büroangestellten. Einige klagen auch über eine gesundheitliche Beeinträchtigung unter anderem im Bereich der Atemwege und Lungen sowie Augenreizungen." Diese Krankheitsbilder stehen nicht nachweislich in Zusammenhang mit Laserdruckern oder Kopierern, so der Verband. Eine Messung der individuellen Umweltbelastung am Arbeitsplatz könne in diesen Fällen zur Klärung des Krankheitsauslösers führen.

Verschüttetes Tonerpulver sollte umgehend mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden. Außerdem sollten die Kartuschen nicht gewaltsam geöffnet und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.


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