150.000 Gebäude als virtuelles Elbflorenz. Dresdens Gebäude sind nun als 3D-Modelle in Google Earth abrufbar. Die Stadt an der Elbe ist damit nach Berlin die zweite Metropole, die sich in der Geografie-Software in dieser Form zeigt. Über weite Strecken ist das Modell fotorealistisch dargestellt, die Gebäude sind texturiert. Auch Hamburg hat entsprechende Pläne angekündigt.
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Dresdens Modell(öffnet im neuen Fenster) umfasst nach Angaben der Initiatoren allerdings gleich 150.000 Gebäude und soll damit das größte zusammenhängende Stadtmodell der Welt darstellen. Berlin hat beispielsweise nur 44.000 Gebäude online. Für die Software hinter den 3D-Modellen und den fotorealistischen Eindruck sorgten das Potsdamer Unternehmen 3D Geo GmbH, ein Ableger des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), sowie die Firma Virtualcitysystems aus Chemnitz."Google Earth stellte bislang lediglich einzelne ausgewählte Gebäude in New York, Kapstadt, Hongkong oder London fotorealistisch dar, die Stadtsilhouetten selbst jedoch nur als Klötzchen mit neutraler Oberfläche", so Entwicklungsleiter Dr. Konstantin Baumann vom HPI.
Die 3D-Software "LandXplorer" benutzt zweidimensionale Kartendaten und kombiniert sie mit Höhendaten. Darauf werden die Fassaden positioniert, die aus einem speziell dafür aufgenommenem Bildmaterial herausgeschnitten werden.
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Weil die eingestellten Geodaten vor dem Zugriff Dritter geschützt werden, können auch Städte und Gemeinden ihre amtlichen Geodaten stets aktuell und situationsbezogen auf Publikumsplattformen wie Google Earth präsentieren. "Die Daten bleiben bei unserer Softwarelösung auf dem eigenen Rechner und gehen nicht in den Hoheitsbereich von Google Earth über", betonte HPI-Professor Döllner einen Unterschied zur Vorgehensweise in Hamburg.
Interessant sollten begehbare 3D-Welten von Städten vor allem für den Immobiliensektor, den Handel, die Gastronomie und Hotellerie sowie Kultur, Medien, Werbung, Freizeit und Tourismus sein. Wie das Dresden-Modell angezeigt wird, erklärt die zum Projekt gehörende Website(öffnet im neuen Fenster) der Stadt.
Man muss derzeit etwas Geduld mitbringen, bis die 3D-Modelle zu sehen sind, da der Server dem Ansturm nur mühsam Herr wird.