Abo
  • Services:

Neuer EA-Chef: "Wir langweilen die Leute zu Tode"

John Riccitiello bemängelt zu schwere und uninspirierte Spiele

Der Computer- und Videospiel-Marktführer Electronic Arts (EA) wird seit April 2007 von John Riccitiello geleitet. Nun hat Riccitiello den Mangel an neuen Ideen und fesselnden Spielen beklagt - EA und andere Spieleentwickler müssten umdenken, um ihre Kundschaft nicht an attraktivere Unterhaltungsformen zu verlieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Riccitiello gegenüber dem Wall Street Journal (WSJ) angab, kümmern sich EA und andere zu wenig um Gelegenheitsspieler und experimentieren zu wenig mit neuen Verkaufsmethoden außerhalb der üblichen Preisspanne von 50 bis 60 US-Dollar pro 40-Stunden-Spiel. Ihm zufolge würden diese sowieso nicht von vielen komplett bis zum Ende gespielt. "Wir langweilen die Leute zu Tode und machen Spiele, die immer schwerer zu spielen sind", so die deutliche Ansage von Riccitiello.

Stellenmarkt
  1. Wilken GmbH, Greven
  2. Haufe Group, Freiburg

Zwar lobte der EA-Chef gegenüber dem WSJ Spiele wie das Online-Rollenspiel "World of Warcraft" (Blizzard/Vivendi), das Gitarrenspiel "Guitar Hero" (RedOctane/Activision) und das noch erscheinende Musikspiel Rock Band (MTV/EA), bei dem es um das gemeinsame Spielen in der Band geht. Dennoch gebe es nicht genügend Spiele, die neue Wege beschreiten.

Fortsetzungen, wie sie von EA zuhauf angeboten werden, sind zwar Riccitiello zufolge weiterhin eine gesunde Strategie, aber nur wenn sie innovativer als in der kürzlichen Vergangenheit seien. Es gebe jedoch viele Produkte, die wie ihre Vorgänger aus dem letzten Jahr aussehen. Diese Kritik musste sich EA in den letzten Monaten und Jahren immer wieder anhören.

In einem Interview mit der New York Times erklärte Riccitiello, dass man ein Nischenmarkt geworden sei. "Achtzig, neunzig Prozent der Ressourcen, die wir und unsere Konkurrenten einsetzen, werden in Fortsetzungen von Spielen gesteckt, die Teenager-Jungen mit schnellen Daumen überversorgen", so der EA-Chef kritisch.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Sp4wn82 30. Jul 2007

@Hellhound genau.. sowas ist wieder das typisch Deutsche bzw. das nicht rechtmachen...

Sp4wn82 30. Jul 2007

/signed stimmt wohl, das ist schon seit jeher das Problem von EA gewesen: spiele zu sehr...

Sp4wn82 30. Jul 2007

Also es gibt noch ein paar vereinzelte Spiele die spielenswert sind aber ich persönlich...

Silas 10. Jul 2007

Shizzr heißt dat, jung... dein eigner vaddr, jung, schämste dich dich? Gibt gleich eins...

Silas 10. Jul 2007

Mehr neue Ideen und nicht immer den alten Mist neu aufwärmen -> Noch flachere Spiele...


Folgen Sie uns
       


3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Raytracing Demo von 3D Mark auf Nvidias neuer Geforce RTX 2080 Ti und der älteren Geforce GTX 1080 Ti abspielen lassen.

3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Echo Link: Amazon hält sich für Sonos
Echo Link
Amazon hält sich für Sonos

Sonos ist offenbar für Amazon ein Vorbild. Anders ist die Existenz des Echo Link und des Echo Link Amp nicht zu erklären. Aber ohne ein Ökosystem wie das von Sonos sind die Produkte völlig unsinnig.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Smarte Echo-Lautsprecher Amazon macht Alexa schlauer
  2. Amazon Alexa Echo-Lautsprecher können bald über Skype telefonieren
  3. Zusatzbox Amazon bringt Alexa mit Echo Auto in jedes Auto

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

    •  /