• IT-Karriere:
  • Services:

Geheime Bundeswehrdaten: Sie sind endgültig weg

Verteidigungsministerium gibt gelöschte Dokumente verloren

Das Verteidigungsministerium rechnet nicht mehr damit, dass die gelöschten Dokumente aus den Jahren 1999 bis 2003 wieder auftauchen. Bei einer Datenpanne wurde der gesamte Bestand an Geheimdienstinformationen aus den Jahren 1999 bis 2003 im "Amt für Nachrichtenwesen der Bundeswehr" vernichtet.

Artikel veröffentlicht am ,

Die "zur damaligen Zeit gespeicherten Daten sind nach Auffassung der Fachleute nicht mehr rekonstruierbar", heißt es dem Focus zufolge in einem internen Bericht. Etwa 10 Gigabyte seien verloren gegangen.

Stellenmarkt
  1. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden
  2. MKL Ingenieurgesellschaft mbH, München

In einem Schreiben an den Verteidigungsausschuss des Bundestages räumte Staatssekretär Peter Wichert ein, dass die betreffenden Daten "Ende 2004 verloren gegangen" seien. Von den Daten sei "auf Grund der Speicherkapazität des Datensicherungsroboters jedoch nur einmal" eine Sicherungskopie abgelegt worden. Weitere Sicherungskopien seien nicht realisierbar gewesen: "Der Datensicherungsroboter erlitt nach der Archivierung der Daten einen technischen Defekt" und in einem anderen Lesegerät sei ein Teil der entsprechenden Bandkassetten nicht mehr lesbar gewesen. Letztendlich seien die Daten dann vernichtet worden, so Wichert.

Als erschwerend gilt der Umstand, dass niemand weiß, welche Meldungen genau fehlen, so der Focus. Es handelt sich unter anderem um Mitteilungen des Hauptquartiers der multinationalen Brigade in Afghanistan und des Zentralkommandos der US-Streitkräfte (Centcom).

Einige Originaldaten könnten eventuell auf einem Notebook wieder sichtbar gemacht werden, schreibt der Focus ohne konkretere Angaben. Auf diesem Notebook waren Berichte über die Geheimeinsätze der Elitetruppe KSK gespeichert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Nameless 14. Jul 2007

Das Verzeichnis, dass du nach /dev/null gelinkt hast ;-)

Kosake 12. Jul 2007

Hey Zusammen! Ich hab grade mit TapeWare zu tun und irgendwie läuft da was nicht. 1. Hab...

Anonymer Nutzer 10. Jul 2007

Erinnert sich eigentlich noch einer an den Prozess gegen den Strauß-Sohn, wo auch eine...

Anonymer Nutzer 10. Jul 2007

Sprechen wir kein Deutsch mehr "Controlled Demolition Man " ? Das was DU meinst, nennt...

mcilly 10. Jul 2007

Das ich nicht lache. Das "Amt für Nachrichtenwesen der Bundeswehr" hat den gesamten...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

    •  /