Weniger Xbox 360 als geplant ausgeliefert
Auch wenn es nicht die erhofften 12 Millionen Stück wurden, zeigte sich Microsofts Chief Financial Officer Chris Liddell in einer Konferenz zufrieden mit den erreichten 11,6 Millionen ausgelieferten, aber nicht notwendigerweise auch durchverkauften Einheiten: "Wir sind glücklich mit dieser Zahl."
Weniger glücklich sein dürfte Microsoft jedoch mit der nun offiziell eingestandenen "unakzeptablen Anzahl" von Xbox-360-Reparaturen. Zwar sollen die Hardware-Probleme bereits beseitigt sein und nun auch mit den bei Reparaturbedarf verlängerten Garantiebedingungen das Vertrauen wieder hergestellt werden, doch wird das den Hersteller eigenen Schätzungen zufolge 1,05 bis 1,15 Milliarden US-Dollar kosten.
Noch hat Microsoft aber einen Stückzahlen-Vorsprung vor der erst etwa ein Jahr später gestarteten und der Komponenten wegen teureren PlayStation 3. Von dieser wurden bis Ende März 2007 weltweit rund 5,5 Millionen Geräte ausgeliefert – Nintendos günstigerer Wii ließ die PS3 mit 5,8 Millionen Einheiten (letzte Zahlen vom März 2007) längst hinter sich und wird wohl wegen der stärkeren Mainstream-Ausrichtung auch die Xbox 360 als Erstes überholen.
Seitens Sony Computer Entertainment wird der Xbox-360-Vorsprung immer wieder als irrelevant beschrieben, doch hält sich der Hersteller derzeit vornehm zurück, wenn es darum geht, aktuellere PS3-Zahlen zu nennen. Unter anderem aus der Spielebranche gibt es deshalb Rufe nach einer Preissenkung.
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