PEGI Online - Alterseinstufung für Online-Spiele gestartet

Ergänzung zu bestehender europäischer Alterseinstufung PEGI

Das in 16 europäischen Ländern gebräuchliche europäische Alterseinstufungssystem PEGI ("Pan European Game Information") berücksichtigt nun auch Online- und Browser-Spiele. "PEGI Online" startete Ende Juni 2007 mit einem eigenen Logo und eigenen Richtlinien.

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Das im Frühjahr 2003 eingeführte PEGI-System soll vorhandene Alterseinstufungssysteme in den einzelnen Ländern durch ein einziges, europaweit einheitliches System ersetzen. In Deutschland gilt weiterhin die mitunter als härter geltende USK. Ob nun PEGI oder USK: Bisher bleiben Online- und Browser-Spiele bei Alterseinstufungen in der Regel außen vor. Das soll sich mit PEGI Online nun ändern.

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PEGI und PEGI Online werden von der Industrievereinigung ISFE ("Interaktiven Softwareföderation Europas") verwaltet, das wiederum vom niederländische Institut für die Klassifizierung audiovisueller Medien (NICAM) geleitet wird, welches die Verantwortung für die praktische Umsetzung trägt. Laut der für Informationsgesellschaft und Medien zuständigen EU-Kommissarin Vivane Reding wird PEGI Online im Rahmen des europäischen Programms "Safer Internet" mitfinanziert. Reding sieht PEGI Online als logische Folge von PEGI.

"[...], im Falle von Online-Spielen können Spieler leicht viele andere Spieler kontaktieren, die ihnen nicht bekannt sind. Die Spieler können im Spiel ihre eigenen Charaktere entwickeln und niemand weiß, was für eine Person wirklich dahintersteckt. Das sorgt für besondere Herausforderungen beim Schutz junger Spieler und PEGI Online hat Antworten darauf", so Reding anlässlich des Starts von PEGI Online.

PEGI Online beinhaltet laut Reding auch ein Regelwerk für Provider, die dann aber mit einem Logo auf ihre Teilnahme am Jugendschutzsystem hinweisen können. Klicken Nutzer auf das PEGI-Online-Logo, kommen sie auf eine Website mit Informationen über das Alterseinstufungssystem und über die Nutzung von Online-Spielen. Am Design von PEGI Online waren die Industrie, Regulierer, gemeinnützige Kinderwohlfahrtsorganisationen und Kinderpsychologen beteiligt, bei der Überprüfung von Online-Inhalten gilt das Reding zufolge dank der darauf ausgerichteten Struktur ebenfalls.

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Über den Handel angebotene Spiele mit Online-Inhalten werden in Zukunft zwei Einstufungen tragen: PEGI und PEGI Online. Die Industrie sieht Reding nun verantwortlich dafür, die Bekanntheit der Alterseinstufungssysteme zu verbessern. Die EU-Kommission selbst plane für das vierte Quartal 2007 - passend zum Weihnachtsgeschäft mit seinen starken Spiele-Verkäufen -, die Öffentlichkeit über Altersbegrenzungen bei Computer- und Videospielen zu informieren.

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