OLPC: Bildungs-Notebook soll 2009 nur noch 50 Dollar kosten

Display derzeit teuerste Komponente

Das derzeit in der Herstellung rund 176,- US-Dollar teure Modell XO der Initiative "One Laptop per Child" (OLPC) soll bis zum Jahr 2009 für nur noch 50,- US-Dollar zu fertigen sein. Dies sagte die Cheftechnikerin der Initiative in Taiwan. Die größten Einsparmöglichkeiten sieht sie beim Display.

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Laut einem Bericht des taiwanischen Branchendienstes DigiTimes gab Mary Lou Jepsen, Chief Technology Officer (CTO) der OLPC dies im Rahmen der derzeit in Taiwan stattfindenden Veranstaltung "International Display Manufacturing Conference and Exhibition" (IDMC) bekannt. Das Display des Modells XO, der ersten OLPC-Entwicklung, bietet wie berichtet zwei verschiedene Anzeigevarianten und kommt im Sonnenlicht bei schwarz-weisser Darstellung ohne Hintergrundbeleuchtung aus, ist Farbe gefragt, erhellen LEDs das Display.

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Hier sieht Mary Lou Jepsen durch steigende Stückzahlen die größten Möglichkeiten zur Kostensenkung. Gegenüber DigiTimes gab sie an, dass seit dem Produktionsstart des Modells XO im September 2007 innerhalb des ersten Jahres der Herstellung 3 bis 5 Millionen Geräte hergestellt werden sollen. Die Stückzahlen sollen besonders in der zweiten Hälfte des Jahres stark steigen, Jepsen erwartet, dass Ende 2007 bis zu 1 Million OLPC-Notebooks pro Monat gebaut werden könnten. Im Laufe des Jahrs 2008 soll dann die Zahl der insgesamt ausgelieferten XO-Rechner die Zahl von 150 Millionen erreichen. 2009 sollen dann die Kosten pro Gerät bei nur noch 50,- US-Dollar liegen. Gefertigt wird das XO-Notebook beim taiwanischen Unternehmen Quanta.

Ob dieses Ziel mit dem gegenwärtigen Design zu erreichen ist, gab die Chef-Technikerin nicht an. Sie sagte jedoch, dass ein noch stromsparenderes Display eines der wichtigsten Ziele für das nächste OLPC-Gerät sei. Dieses soll dann auch mit dem Langstreckenfunk WiMax ausgestattet sein, das Modell XO beherrscht nur WLAN mit maximal 54 MBit/s. Einer der größten Unterstützer von WiMax ist Intel, die sich bisher dem Projekt OLPC verweigerten, vor kurzem aber Gespräche mit der Organisation aufgenommen hatten.

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