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Microsoft zur GPLv3

Lizenz betrifft Softwarehersteller nach eigener Ansicht nicht. Viel wurde im Vorfeld über die GNU General Public License v3 (GPLv3) im Zusammenhang mit dem Microsoft-Novell-Deal geredet. Nachdem die Lizenz für freie Software nun fertig ist, äußerten sich die Redmonder dazu. Die GPLv3 habe keine Auswirkung auf Microsoft – dennoch wird es eine Änderung geben.
/ Julius Stiebert
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Microsoft sei kein Vertragspartner der GPLv3 und keine seiner Aktionen könne so ausgelegt werden, dass man dazu werde, womit man auch keinerlei Verpflichtungen nach der Lizenz habe, heißt es von dem Softwareanbieter in einer Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster). Auch der Vertrieb der Novell-Supportzertifikate stelle keine Akzeptanz der GPLv3 dar. Selbst wenn Novell GPLv3-lizenzierten Code vertreiben würde, habe dies keine Auswirkungen auf Microsoft.

Zudem ist der Hersteller davon überzeug, dass er nicht auf Grund der GPLv3 irgendwelche Patentrechte gewähre und die Lizenzgeber hätten kein Recht Microsoft auf irgendeine Art und Weise daran zu binden oder Microsoft zu repräsentieren. In der GPLv3 wurde das Abkommen zwischen Microsoft und Novell abgesegnet, da die Free Software Foundation (FSF) als Entwickler der Lizenz der Meinung ist, dass Microsoft die Patentnutzungsrechte nicht exklusiv Novell-Kunden, sondern allen Open-Source-Nutzern gewährt.

Um jedoch Zweifel auszuräumen, berechtigen die von Microsoft vertriebenen Support-Zertifikate erst einmal nicht dazu, Support oder Updates für GPLv3-Programme zu erhalten – sei es von Novell oder einem Drittanbieter. Die Situation solle eingehend geprüft und dann eine Entscheidung getroffen werden, wie in Zukunft zu verfahren ist.

Wie immer, heißt es zum Schluss, bleibe Microsoft der Open-Source-Community verpflichtet und wolle weiter an einer besseren Interoperabilität arbeiten. Dazu zähle aber auch Sicherheit in Sachen geistiges Eigentum.


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