Abo
  • Services:

Apple patentiert Maus mit Multitouch-Oberfläche

Keine Tasten, sondern Bedienung über Gesten

Apple hat in den USA ein Patent für eine Maus mit neuartiger Bedienung eingereicht. Das Gerät verfügt über keinerlei Mechanik mehr. Tastendrücke werden über eine Kamera abgefragt und auch Gesten der Finger können damit Aktionen im Rechner auslösen, so die Idee.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei der ersten Vorstellung des iPhone stellte Steve Jobs vor allem die Bedienung über einen Touchscreen mit "Multitouch" heraus. Die Sensorfolie des Bildschirms erkennt mehrere gedrückte Stellen, kann erwünschte Eingaben von zufälligen Berührungen unterscheiden und auch Gesten erkennen. Das bekannteste Beispiel ist die Entriegelung der Eingabesperre durch das Verschieben eines Reglers auf dem Bildschirm, das in konstanter Geschwindigkeit erfolgen muss.

Beispiel für Mausgeste aus Apples Patent
Beispiel für Mausgeste aus Apples Patent
Stellenmarkt
  1. Blue Yonder GmbH, Karlsruhe
  2. STUTE Logistics (AG & Co.) KG, Bremen

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Apple laut einer neuen Patentanmeldung, das dem Unternehmen nun in den USA zugesprochen wurde. Dabei soll eine Maus mit einer zweiten Kamera ausgestattet werden, welche die Oberfläche abtastet. Ein Sensor dient weiterhin der Bewegungserfassung auf der Schreibtischoberfläche, die zweite Kamera soll Bewegungen und Klicks der Finger auf der Maus selbst aufnehmen. Dazu wird eine rechteckige, flache Eingabefläche oberflächenrichtig auf die Oberschale von einem DSP umgerechnet.

Nicht nur das Drücken einer virtuellen Taste, auch Fingergesten wie man sie vom iPhone kennt, soll die Kamera auswerten. So könnte man nach Apples Vorstellung auch komplexere Aktionen mit der Maus ausführen, ohne das Gerät selbst zu verschieben oder auf dem Bildschirm Schaltflächen anzusteuern. Auch viele Anwendungen, wie beispielsweise die Browser Firefox und Opera, lassen sich bereits über Mausgesten steuern. Dabei muss aber zum Teil der ganze Nager geschubst werden, die alleinige Bewegung der Finger könnte noch etwas schneller und einfacher sein.

Als Design-Vorschlag für eine Multitouch-Maus nennt Apple in der Patentschrift "Unibody-Mäuse", also Geräte, die keinerlei Kanten und Nähte mehr aufweisen. Die Zeichnungen ähneln Apples älteren transparenten Mäusen, die eine Taste im Boden eingelassen hatten, aber auch der Mighty Mouse. Da Apple seine Produkte meist nur sehr kurzfristig ankündigt, ist nicht bekannt, ob und wann eine Multitouch-Maus auf den Markt kommen könnte. Apple hat sich derzeit mehrere ungenutzte Patente für Eingabeverfahren gesichert, darunter auch eine Sensor-Bedienung für mobile Geräte auf deren Rückseite.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 1.099€
  3. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD

Alle Rechte... 09. Jul 2007

==>> http://www.netzeitung.de/internet/659711.html http://www.appleinsider.com/articles...

nur mal so 09. Jul 2007

jawoll troll

ich auch 09. Jul 2007

...wie die 1 Tasten Maus. Jetzt muss man die Finger die ganze Zeit in der Luft halten...

WinamperTheSecond 08. Jul 2007

Naja wenn überhaupt wird das wohl eine Maus für den Allgemeinnutzer oder Büroarbeiter...

ctek 07. Jul 2007

Ich bin ja noch froh, dass es nicht wieder so ein "BanalPatent" wie man neulich öfters...


Folgen Sie uns
       


Gemini PDA - Test

Ein PDA im Jahr 2018? Im Test sind wir nicht restlos überzeugt - was vor allem an der Gerätegattung selber liegt.

Gemini PDA - Test Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
    3D-Druck on Demand
    Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

    Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
    Ein Praxistest von Achim Sawall


      K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
      K-Byte
      Byton fährt ein irres Tempo

      Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
      Ein Bericht von Dirk Kunde

      1. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse
      2. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
      3. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor

        •  /