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Webtechnologien im Umbruch: CSS Level 3

Für das iPhone empfiehlt Apple folgende Angaben im HTML-Kopf:

<link media="only screen and (max-device-width: 480px)" href="iPhone.css" type="text/css" rel="stylesheet" />
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Hier wird also nicht die sonst üblichere Angabe von "handheld" genutzt, Apple sieht das iPhone offenbar nicht mehr als Handheld. Der CSS-2-Spezifikation von 1998 entnehmend besitzt ein Handheld typischerweise ein schmales Display mit monochromer Anzeige und surft mit begrenzter Bandbreite. Opera für das Nintendo DS nutzt entsprechend angegebende Stylesheets für Handhelds und auch der Desktop-Browser von Opera kann diese verwenden (via Umschalt-F11). Selbiges gilt für den Internet Explorer Mobile, der mittlerweile "handheld" ebenfalls unterstützt. Golem.de nutzt das Profil experimentell im Veranstaltungskalender.

Statt "handheld" nutzt Apple die Angabe von "screen" mit der erst in CSS 3 möglichen Angabe einer Maximalbreite. Es dürfte prinzipiell auch ungefährlich sein, dasselbe Stylesheet für Handhelds und CSS-3-Mobilbrowser zu nutzen, die HTML-Kopfangabe würde dann so aussehen:

<link media="handheld, screen and (max-device-width: 480px)" href="iPhone.css" type="text/css" rel="stylesheet" />

Andere Browser, die auch CSS 3 Media Queries unterstützen, können die Angaben ebenfalls nutzen, um Seiten auf Minicomputern darzustellen, es handelt sich also nicht um eine reine Apple-Funktion. Der Opera-Browser unterstützt dies bereits. Ob Opera für Nintendos Wii, welche ebenfalls ein sehr geringe Bildschirmauflösung nutzt, diese Funktion unterstützt, konnte Golem.de bisher nicht überprüfen. Die Kennung "Opera/9.10_(Nintendo_Wii;_U;_;_1621;_de)" deutet zumindest darauf hin. Damit wären nun bereits zwei Geräte auf dem Markt, die einen hohen Verbreitungsgrad haben bzw. ein entsprechendes Potenzial besitzen, obgleich mit einer höchst unterschiedlichen Nutzerbasis.

Trotz aller Neuerungen im vergleichsweise jungen Internet müssen alte Browser mit all ihren CSS-Macken und -Sünden berücksichtigt werden, die auch so schnell nicht verschwinden werden. Während früher vor allem die Technikenthusiasten sich im Internet bewegten und auch regelmäßig ihre Hardware und Software austauschten, ist das bei der Masse eher nicht zu erwarten. Diese bewegt sich auch die nächsten Jahre weiterhin mit dem Internet Explorer 6 durchs Netz mit einem Rechner, der auf lange Zeit für viele schnell genug sein dürfte.

Bis CSS 3 sicher genutzt werden kann, können gut und gerne zehn Jahre vergehen, vielleicht auch sehr viel länger, denn der Internet Explorer 6 bleibt hartnäckig am Leben. "Schuld" daran sind möglicherweise Google mit der IE-Toolbar, Firefox und das Service Pack 2 für Windows XP, welche zusammen den "Spam Terrorismus" bekämpften und damit die wichtigsten Gründe für einen Wechsel genommen haben, wie ein Artikel von particletree.com versucht zu erklären.

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wrtziug 16. Jul 2007

Was denkst du was die "WAP-Version" ist? ;)

kirk 16. Jul 2007

Deine Mudder will nur trollen!

GodsBoss 16. Jul 2007

Allerdings hat a#b eine höhere Spezifität als #b, das kann durchaus einen Unterschied...

Kastrat 15. Jul 2007

Hm, ich nehm immer EUR 139,--. Muss ich jetzt eine Gutschrift rausgeben und dann nur...

fuiax 14. Jul 2007

Nun ja, LeVito, wie will man (wirksam) verhindern, dass Bilder, Musik, Videos geklaut...


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