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Neue Form Elektronen-Wellen entdeckt

Forscher weisen die Existenz von akustischen Oberflächen-Plasmonen nach

Eine neue Art Elektronen-Wellen auf Metalloberflächen entdeckten Physiker an der Universität von New Hampshire. Die Forscher wiesen die Existenz dieses akustischen Oberflächen-Plasmons nach.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Entdeckung habe Auswirkungen auf Entwicklungen im Bereich Nano-Optik, Hoch-Temperatur-Supraleiter und das fundamentale Verständnis von chemischen Reaktionen auf Oberflächen, heißt es in einer Presseerklärung der Forscher um Bogdan Diaconescu und Karsten Pohl, die ihre Forschungsergebnisse in der heutigen Ausgabe (5. Juli 2007) des Wissenschaftsjournals Nature veröffentlichten.

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Die Existenz der neuen Wellen zeige, dass Elektronen sich auf Oberflächen aus Kupfer, Eisen, Beryllium und anderen Metallen wie Wasser auf der Oberfläche eines Sees verhalten, erklärt Bogdan Diaconescu, Leiter des Forschungsprojekts. Werfe man einen Stein ins Wasser, so breiten sich kreisförmige Wellen aus und ein ähnliches Verhalten stellten die Wissenschaftler fest, wenn die Elektronen auf einer Metalloberfläche gestört werden, z.B. durch Licht.

Zwar seien die akustischen Oberflächen-Plasmonen theoretisch schon lange vorausgesagt worden, ihr Nachweis sei aber extrem schwierig und erst jetzt gelungen. Dazu habe es extrem präziser Instrumente bedurft. Im konkreten Fall wurde eine sehr präzise Elektronen-Kanone benutzt, die langsame Elektronen auf eine speziell präparierte Oberfläche eines Beryllium-Kristalls abgab. Einige der dabei reflektierten Elektronen verloren dabei einen Teil ihrer Energie, wie es bei Existenz eines akustischen Oberflächen-Plasmons der Fall sein müsste. Dabei wurde der Energieverlust mit Hilfe eine Detektors in einem extremen Vakuum (Ultra-High Vacuum) gemessen.

Die Forscher gehen anhand ihrer Beobachtungen davon aus, dass sich die Wellen nur einige Nanometer ausbreiten und nach wenigen Femto-Sekunden absterben. Dies weise auf sehr schnell ablaufende chemische Prozesse auf atomarer Basis hin.

Anwendung finden könnten die Forschungsergebnisse künftig unter anderem im Bereich der Nano-Mikroskopie und der optischen Signalverarbeitung. Auch im Bereich von Hoch-Temperatur-Supraleitern könnten die akustischen Oberflächen-Plasmonen neue Erkenntnisse bringen.



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Fuckface 08. Jul 2007

hast du dich mal gefragt, warum dein PC manchmal abstürzt?

CAPSLOCK 06. Jul 2007

ICH WEISS; GEDUSCHT WIRD ERST HEUTE!!!!!

Handkäs' mit... 06. Jul 2007

Also auf meiner Tastatur ist das 'f' direkt neben dem 'g', also wird's wohl ein...

Markus Heide 05. Jul 2007

RIESENARSCHLOCH!


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